Von der Passion zur Be-rufung

17. 9. 2019

... und von Träumen, Wünschen und Visionen ...

       

Mein Herz schlägt höher beim Schreiben, beim Reisen ...

Ich liebe es Menschen kennenzulernen, Sprachen zu erforschen, in Fotoalben zu wühlen, in der Natur zu staunen ...

Ich bin ein grosser Krimi- Fan, ja wirklich ;-)

Ich vergesse (fast) alles um mich herum, wenn ich male und fotografiere ...

Ich könnte stundenlang über Afrika reden ... (wo ich einmal gelebt habe)

Die Sache die ich wirklich tun möchte, ist ein Buch zu schreiben und die Sache die ich gerne könnte mich aber (noch) nicht richtig getraut habe, wäre, einen Drehbuch zu schreiben ...

Ich könnte mir richtig gut vorstellen am Meer, in den Bergen, in einer pulsierenden Grossstadt oder mitten im Wald zu leben ...

Ja!

... da stecken viele Träume und Wünsche drin. Tatsächlich habe ich einige davon umgesetzt. Ich reise immer noch sehr gerne, nicht mehr so intensiv und auch nicht mehr so lange.
Über eine Reise die ich vor einigen Jahren gemacht habe und was daraus entstanden ist, habe ich in der Zwischenzeit ein Buch geschrieben. 

Meine Bilder und Fotografien gibt es zu kaufen oder in einer Ausstellung zu bewundern und natürlich darf man sie dort auch kaufen.

Meine Passion wandelt sich je länger je mehr in eine kraftvolle Berufung ...

Das passierte natürlich nicht über Nacht, auch nicht in einer Woche. Es ist ein Prozess der immer weiter geht, Schritt für Schritt, zwei vor, einer zurück, mit Höhen und Tiefen. Nicht immer bequem, dafür spannend und sehr lehrreich.

Wichtig auf dem Weg ist: Viel Humor, warme Socken, ein langer Atem, Menschen die an Dich glauben, wenn Du die Richtung aus den Augen verloren hast. Schokolade, heisser Tee am Liebsten in einer eingeschneiten Berghütte, gute Gespräche, eine starke Schulter zum anlehnen ... alles was gut tut. heart

Was sind Deine Träume und Wünsche, was ist Dir wirklich wichtig und lebst Du es?

Was RUFT Dich?

Was möchtest Du vertiefen, umsetzen? Welche Menschen, Länder, Dinge liebst Du?

Ich möchte Dich ermutigen und inspirieren, Dich, Deine Träume und Wünsche erst zu nehmen, deiner Vision zu folgen und Deinem Herzensweg zu vertrauen ...

Stell Dir vor ...

Du läufst eine Strasse entlang, Du gehst und gehst, immer gerade aus, Du kennst Dich hier gut aus und hast nichts zu befürchten. Vielleicht ist der Weg ein bisschen langweilig, dafür aber sicher.
Bis Du plötzlich an eine Weggabelung kommst, die Wege trennen sich hier ...
Der Weg den Du gegangen bist, führt im Altvertrauten weiter. Der andere hingegen ist wild, unbekannt, verwachsen, unscheinbar, fast nicht mehr als Weg erkennbar. Du beginnst zu überlegen, denn nichts kommt Dir hier vertraut vor, aber Deine Neugier ist geweckt ...

Wie entscheidest Du Dich?

Lass es mich wissen! ;-) contact me

Bis dann wünsche ich dir einen kunterbunten September!

Von Herzen Monika

 

Regenzeit auf senegalesisch

21. 8. 2019

Senegalesische Gelassenheit oder Zeit für einen Ataya ...

       

Wir befanden uns auf dem Weg von Ziguinchor zurück nach Abene.
Die Regenzeit hatte so ziemlich ihrem Höhepunkt erreicht und es hatte die ganze letzte Nacht wie aus Eimern geschüttet. Die Straßen waren in einem prekären ja, sehr miserabel Zustand. Man konnte sagen, es war gefährlich.
Der Dauerregen hatte teilweise tiefe Löcher in die Straßen gegraben, die mit Wasser gefüllt waren, so das man die Gefahren schlecht einschätzen konnte.
Doch unser Chauffeur kannte wohl solche Situationen sehr gut, und wusste wie er ausweichen musste. Er fuhr sehr vorsichtig und wir kamen gut voran, nicht schnell aber sicher.
Ich freute mich bald wieder auf dem Land und zu Hause zu sein. Die Fahrt war anstrengend, die Sonne schien gleissend hell und im Auto war es heiss und feucht. Die Hitze an diesem Morgen schon fast unerträglich.

Kurz vor Kafountine erwartete uns dann gleich eine unangenehme Überraschung. Die Straßen waren auch hier vom langanhaltenden Regen unpassierbar geworden oder besser gesagt, diese hier hatte sich ein Sumpfgebiet verwandelt, und es gab kein durchkommen mehr. Ein Auto steckte schon mitten drin im Schlamassel, die anderen wurden umgeleitet, durch eine Feldweg, der jedoch mehr einem Acker glich als einer Strasse oder Weg. Ich sah nur Dreck und Wasser, wie konnte man auf die Idee kommen, hier durchzufahren? Wenn wir da durchkommen sollten, würde das ja fast an ein Wunder grenzen, dachte ich schlecht gelaunt.

Ich war genervt von der Hitze und der Feuchtigkeit, war hungrig und freute mich auf eine kühle Dusche, und nun das. "Ich will essen", sagte ich trotzig wie ein Kleinkind. "Wir kommen hier sowieso nie durch", nervte ich weiter.

Es war Hauptverkehrszeit und die Buschtaxis und Sept-Places standen Schlange, die einen wollten nach Kafountine, die andern nach Ziguinchor oder nach Gambia. Und jeder sollte nun durch diesen Acker?
Die ersten hatte immerhin noch Glück, aber nicht lange, bald steckten schon einige im Dreck fest, kein Wunder auch hier wurden die Löcher immer tiefer und sumpfiger.

Auch unser Chauffeur versuchte sein Glück. Ich konnte darüber nur besserwisserisch die Augen verdrehen. Aber siehe da, das Wunder geschah, er manövrierte das Auto auf ziemlich abenteuerliche Weise durch den Sumpf, was niemand, oder ich zumindest nicht, für möglich gehalten hätte. Einfach Weltklasse! und er bekam auch richtig viel Applaus dafür, den er mehr als verdient hatte.

So viel Glück wie wir hatten an diesem Tag aber nicht alle. Während wir durch mehrere Umwege Richtung Dorf fuhren, sah ich Lastwagen mit ganzen Mangoernten geladen, umgekippt an den Straßenrändern liegen. Die ganzen Mangos lagen verstreut und zerstört auf dem Boden.
Umgekippt, weil die Straßenzustände so schlimm waren, oder die Lastwagenpneus, schlecht, abgenutzt und geplatzt waren.

Als wir nach vielen Umwegen, fast in Kafountine eingetroffen waren, sah ich ein vom Regen nassgesogenes, in sich eingestürztes Lehmhaus, vor dem ein Grüppchen gutgelaunter Menschen sass und Ataya kochten. Sie wirkten auf mich trotz der Misere ziemlich gelassen, ich staunte über diese Szene und es stimmte mich gleichzeitig nachdenklich, denn solche Bilder sah ich in der Regenzeit öfter. Wie kann man da nur so ruhig bleiben?

Die Regenzeit in Südsenegal, hat wunderschöne Seiten, sie ist grün, üppig, reich, duftete nach Fisch und Fülle, sie hat ihren ganz ureigenen geheimnisvollen Zauber. Viele Rituale werden während der Regenzeit abgehalten und gefeiert. Doch es gibt auch die andere Seite, diese die ich Dir hier kurz geschildert habe ...

Möchtest Du gerne mehr erfahren, tretet mit mir in Kontakt, komm an einen meiner Vorträge und bald auch an die Lesungen meines Buches. Strahl ... :-)

Ich freue mich Menschen kennenzulernen, die neugierig sind, sich auf Neues einzulassen oder das bisherige Wissen zu vertiefen.

Möchtest Du auch Schreiben? Dann habe ich etwas für Dich und wer weiss...?

Ich freue mich auf dich, von Herzen Monika

Magie im Herbst

13. 8. 2019

"Small-Talk im Feen Café" ... an einem lauschigen Plätzchen im Wald habe ich diesen wundersamen Ort gefunden und mir ist sofort ein Feen Café in den Sinn gekommen ;-)

Und dazu möchte ich Dir ein kleines Elfchen schenken :-) ...

        

Wortspielereinen ...

Ich mag es mit Worten zu spielen, sie zu drehen und zu wenden, mal von rückwärts zu lesen, von unten nach oben, oder von rechts nach link.

Immer wieder entsteht etwas neues, frisches, verrücktes, schräges, etwas zum lachen :-) .. Was aber zum Kuckuck hat das mit einem Elfchen zu tun?

Schreib-Inspiration:

Wenn ich beim Schreiben irgendwo hängen bleibe, oder nicht so richtig in Fluss komme, probiere ich es mit einem "Elfchen", ein Elfchen setzt sich aus elf Worten und fünf Zeilen zusammen ...

So zum Beispiel:

Sommer
heisse Tage
laden mich ein
zum Baden und Sein
Freude ...

Probier's mal aus, Du beginnst mit einem Wort, schreibst darunter zwei Wörter, darunter drei, dann vier und in der fünften Zeile wieder ein Wort.

Spiele und lass Dich überraschen, sei neugierig, offen und staune ...

Sie ist eine meiner Lieblingsübungen und ich setzte sie gerne beim intuitiven Schreiben ein ... in diesen wundersamen und zaubervollen Stunden wirst Du viele kleine aber sehr wirkungsvolle und spannende Übungen kennen lernen, die Dich in deiner kreativen Schreiblust unterstützen, Deine Fantasie kitzeln und die wirklich Freude am Schreiben machen.

Wir treffen uns immer Online (Zoom oder Skype) zu den Kursen, jeder ist in sich abgeschlossen, doch Du darfst natürlich auch mehrere Male mit dabei sein ... ganz nach deinem kreativen Gusto!

Ich freue mich auf Dich :-) Wir treffen uns im Feen Café!

Melde Dich gerne über das Kontaktformular an und Du bekommst von mir Deine Zugangsdaten.

Von Herzen eine sonnig strahlende Woche

Monika

Glaubenssätze und Werte

22. 7. 2019

Sonnenpowergruss vom meinem Kraftplatz am Rhein ...

       

Hier tanke ich Kraft und hole mir Inspiration für mein neues Vorhaben :-) Ab August bekommst Du mich auch Online.

Dieser Schritt steht schon lange an, jetzt gehe ich ihn! Freude pur, grosse Aufregung und eine riesige Herausforderung!!  Olala ;-)

Am Freitag den 2. August 19.00 Uhr, geht's los mit meinem ersten Online Vortrag, sei dabei!

Glaubensätze und Lebensqualität, werden das Thema sein, und warum ich so für diese Thema brenne. Freue dich!
Ich lese aus meinem Buch, erzähle aus meinem Leben. Wir machen ein Friedensritual mit einem Glaubenssatz und laden eine neue Qualität in unser Leben ein.

Anmeldung gerne über das Kontaktformular  

Weitere Vorträge sind geplant HIER findest Du alle Daten!

Einen wunderschönen Sommertag, mit einem Hüpfer ins kühle Wasser, wo auch immer ;-)

Herzlichst Monika

Am Anfang war das Wort

9. 7. 2019

       

Lust auf eine Geschichte ....

Sprachen lernen auf afrikanisch ;-)

Ich holte ein Buch aus meinem Koffer und legte mich in die Hängematte unter dem schattigen Mangobaum. Doch sogar zum Lesen war es zu heiss, also liess ich es sein und träumte vor mich hin.
Schon stand Mady neben mir und sagte ganz begeistert: "Jetzt wird Wolof gelernt Monika, das musst du können."Ja das stimmte und ich freute mich darauf, irgendwann Wolof sprechen zu können.

Die Sonne brannte vom Himmel, und ich war froh um diesen lauschigen Schattenplatz, doch das Lernen strengte mich an, es war keine Sprache, die man mal so nebenbei lernte. Und ich brauchte ein Heft, ich musste mir die Wörter aufschreiben, ich musste sie sehen, damit sie sich eines Tages in meinen Kopf einprägen würden.

Ich wollte gerade aufstehen, um mein Tagebuch aus meinem Zimmer zu holen, als Mady erstaunt sagte: "Was willst du denn aufschreiben?"
"Ja die Wörter, damit ich sie lernen kann", entgegnete ich.
"Aha." Er nickte nur mit dem Kopf. "Ich kann nicht schreiben", gab er mir zu verstehen.
"Aber du kannst lesen?" wollte ich wissen.
"Nein, Monika, ich habe immer gearbeitet, ich habe keine Zeit für die Schule gehabt."

Ich konnte mir gar nicht vorstellen, nicht, in die Schule zu müssen.
Aber seinen Job als Gärtner machte er ausgezeichnet, ohne Schule und ohne Lehre. Er war auch nicht der Einzige, der hier nicht lesen und schreiben konnte.

Aber ich mochte ihn, er war sehr hilfsbereit, manchmal sogar ein wenig übereifrig, aber wenn er mich nervte, konnte ich es ihm  sagen, und er war stets freundlich, immer fröhlich und respektvoll. Er hatte etwas Unschuldiges an sich, fast wie ein Kind.

Er hätte die Koranschule besucht; erklärte er mir stolz.
Da hatte ich jetzt keine Ahnung, vielleicht war das etwas ähnliches wie bei uns die Sonntagsschule oder der Religionsunterricht? Ich ging nicht näher darauf ein, holte Papier und Bleistift und legte mich wieder in die Hängematte.

Auf dem Boden stand ein kleiner Messing-Ofen, gefüllt mit Kohle, um das Feuer zu machen, und den obligaten Ataya zuzubereiten. Mady fächerte mit einem  Plastikdeckel immer wieder Luft dazu, damit sich die Kohle entzünden konnte. Und, er erklärte mir jede Handbewegung auf Wolof.
Ich verstand natürlich kein Wort. Einiges konnte ich mir zusammenreimen. Doch ich wollte erst einmal Wörter und Sätze lernen, die ich anwenden und brauchen konnte, wie zum Beispiel: "Es ist heiss, oder kalt, oder kochen, essen, sitzen ..." Mady verstand und ich schrieb fleissig mit. Ich musste oft herzhaft lachen , so eine ganz andere Sprache hatte ich noch nie gelernt. Für mich die reinsten Zungenbrecher.

"Mais Monika, cèst facile, cèst très facile", lachte er mich aus. "Das ist überhaupt nicht einfach", rechtfertiget ich mich.
Na warte, das wirst du büssen, dachte ich, und kramte das wahrscheinlich, fieseste und schwierigste schweizerdeutsche Wort hervor das es überhaut gab. "Chuchichäschtli."
"Was?", wollte er überrascht wissen. Damit hatte er nun wirklich nicht gerechnet. Jetzt lachte ich und sagte süss, zu ihm, "Mady, das ist doch ganz einfach."
Aber netterweise erklärte ich natürlich noch, was genau dieses Wort heissen würde, jetzt mussten wie beide lachen und wir hatten einen unglaublich lustigen Nachmittag ...

Vorschau:

Im Herbst, wenn es wieder mehr nach Innen geht, tauchen wir ein, ins Reich der Seele, finden versteckte Schätze, erleben geheimnisvolle Abenteuer, tauchen nach Perlen, treffen unsere Ahnen, reisen zu den Drachen, in fremde Galaxien, in ferne Länder ... !

       

Ich mag es mit Worten zu spielen, so ist mein Buch entstanden ...

Einfach schreiben, ohne Punkt und Komma ...

Einem Impuls folgen ...

Startschuss! August ... Ich halte dich auf dem Laufenden :-) und freue mich jetzt schon!

Am Samstag den 13. und am Donnerstag den 18. Juli, jeweils um 19 Uhr Vortrag "Glaubenssätze auf afrikanisch" hat noch Plätze frei.

Eine wundervolle, sommersonnige freudichzeit.

Von Herzen Monika

Die Tücken der Kommunikation

3. 7. 2019

       

Am Anfang war das Wort....

Also, schreiben tu ich auf hochdeutsch, reden auf schweizerdeutsch, und in meinem Buch kommen gleich mehrere Sprachen vor.

Was so viel heisst; dass ich hin und wieder Worte auf Schweizerdeutsch meiner Muttersprache, Französisch, Englisch, und Wolof einflechte.

Für mich ist es ganz normal, denn in Afrika habe ich diese Sprachen gesprochen, und Wolof oder Mandinka habe ich in Senegal dazu gelernt. Es war natürlich eine unglaubliche Herausforderung für mich, da diese beiden Sprachen mit keiner anderen, die ich kenne zu vergleichen sind. Auch wenn es manchmal einen klitzekleinen Anschein macht.

Ich mag Sprachen, ich liebe Worte, sie zeigen mir etwas über den anderen Menschen, wie er sich ausdrückt, an was er glaubt, wie er lebt, wie er denkt, fühlt, handelt.

Das es für die Leser eines Buches, in verschieden Sprachen schwierig werden könnte, auf diese Idee bin ich gar nicht gekommen, so selbstverständlich sind diese Sprachen für mich geworden und ich fand und finde es  immer noch, dass sie in mein Buch gehören. Sie sollen dem Buch, wie den Schliff geben, das andere Gefühl, den Unterschied oder das gewisse Etwas.
Doch meine Lektorin ist da ein wenig anderer Ansicht. Sie meint es würde den Lesefluss unterbrechen oder gar stören, und ja, wenn ich mir einen Texte durchlese und bei allen Fremdwörtern zuerst nachschlagen muss, was es heissen könnte, kann das tatsächlich ober mühsam werden.

Also muss ein spannender Kompromiss her....

Was die Fertigstellung des Buches natürlich noch einmal mehr verzögert. Soll aber wirklich keine Ausrede sein ;-)

Kommunikation; die Herausforderung des Lebens schlechthin.

Du weisst sicher wie schnell Drama entstehen kann, manchmal reicht EIN Wort und es ist vorbei mit dem Frieden und der Haussegen hängt schiefer als schief. Du hast es noch nicht einmal böse gemeint, doch jetzt ist es nicht mehr wie vorher. Hhmm....

Worte sind machtvoll, jedes Wort setzt Energie frei. Jetzt stell dir das Ganze einmal vor, wenn zwei Individuen aufeinander treffen, die auch noch in verschiedenen Sprachen kommunizieren, die sogar noch einen anderen Glauben haben, und, in einer dir fremden Kultur leben. Na Bravo! Das schürt auch gleich noch ein paar eingefleischte Glaubenssätze.

Worte können dich täuschen, dich verstricken....

Du benutzt deine Lieblingswörter um etwas zu beschreiben, die dein Gegenüber vielleicht nicht kennt, nicht versteht oder anders interpretierte. Schon hast du den Salat.

Worte können dich von jetzt auf gleich in den Himmel erheben oder in die nächste Hölle katapultieren.

Worte können dir in den Mund gelegt werden, von wem auch immer... Hab acht ;-) oder jemand könnte dir das Wort im Munde umdrehen; noch fieser! ;-) Wie das geht, weiss ich jetzt auch nicht so genau, ist ja auch nur eine Redewendung Gell, ;-)

Nur Redewendungen sind nicht immer ganz ohne, vor allem wenn man der (Fremd) Sprache nicht mächtig ist. Sie also nicht so gut beherrscht wie der andere. Fettnäpfchen - Gefahr ;-)

Am Samstag den 13. und Donnerstag den 18. Juli, mache ich jeweils um 19 Uhr einen Vortrag über: "Glaubenssätze auf afrikanisch"

Ich werde aus meinem (fast)fertigen Buch lesen, über welche Redewendungen und Glaubensätze ich gestolpert bin, beziehungsweise welche Glaubensätze mich aufhorchen liessen, wo ich an Grenzen gestossen bin und was das so alles mit einem Selber zu tun hat. :-)

Wird spannend und es darf viel gelacht werden :-)

Im Anschluss verrate ich dir ein kleines Ritual, um mit einem deiner (Lieblings)-Glaubenssätze in Frieden zukommen. 

Wenn dich das Thema interessiert, überleg nicht all zu lange, freue dich und melde dich gleich an.

Die Vorträge finden bei mir in der guten Stube statt :-) deshalb Plätze begrenzt.

Monika Barro, Held 2, 8252 Schlatt TG

Ich freue mich auf dich!

Von Herzen Monika

Am Anfang war die Faszination!

20. 6. 2019

Afrika erregte die menschlichen Gemüter schon immer.

Heute kommt als Einstimmung wieder eine Geschichte aus meinem Buch.

Danach habe ich eine Einladung für Dich ;-)

Afrika birgt so viel Potenzial aber auch fette Klischees und Glaubenssätze, die es in sich haben.

       

Malick

Einer dieser Abende jedoch verlief nicht ganz wie die vorhergehenden. Obwohl die Musik laut war. Nein, sie kam mir noch lauter vor als sonst.
Mir wurde gerade alles zuviel und ich beschloss, unbemerkt nach draussen zu gehen. Am liebsten wäre ich ja an den Strand gegangen, doch alleine traute ich mich nicht und Begleitung wollte ich keine. Ich vergewisserte mich, dass mich niemand beim Hinausgehen sah.
Die wundervoll abkühlende Abendluft tat gut. Ahhhhh, was für ein Genuss, so alleine unter freiem Himmel zu stehen und die frische, salzige Meeresluft einzuatmen.

Ich wollte ans Feuer. Schritt für Schritt tastete ich mich durch die Dunkelheit zum Feuer. Es knackte von irgendwoher, vielleicht hörte ich schon das Feuer knistern. Ich war fast dort und sah auch wieder etwas mehr.
Es knackte wieder ... Nein, das konnte nicht das Feuer sein, das knackte nicht so. Das knisterte verlockend und einladend vor sich hin.


Ich hörte wieder etwas, trotz der Musik, die aus dem Aufenthaltsraum drang.

Plötzlich tauchte wie aus dem Nichts eine Gestalt neben mir auf. Ich erschrak fast zu Tode. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet und in der Dunkelheit erkannte ich das schwarze Gesicht nicht. Ich bekam Panik, wollte mich umdrehen und zurück in den Saal rennen.
Die Gestalt hielt mich am Arm fest und sagte: "C`est moi, Malick."
"Ich kenne keinen Malick", schrie es aus mir heraus.
"Nicht so laut", sagte er, mich immer noch festhaltend.
"Lass mich sofort los!", brüllte ich ihn wütend an. "Ich kenne dich nicht und auch keinen Malick."
Er liess mich los und fragte, fast ein wenig beleidigt, aber mit einer sanften Stimme: "Kennst du mich nicht?"
Ich beruhigte mich wieder, da ich merkte, dass mir keine Gefahr drohte und dachte nach...Also kannte er mich?

"Komm, wir gehen ans Feuer", unterbrach er meine Gedanken.
"Ich möchte mit dir reden."
Ja, ans Feuer wollte ich eigentlich auch. Nur lieber alleine und reden wollte ich jetzt wirklich nicht.
Er sprach ruhig weiter: "Ich habe dich einmal zum Strand begleitet."
Während er sprach, kamen wir beim Feuer an und ich wusste unterdessen, dass er der mit den Stoffen war. Alleine am Feuer sitzen, konnte ich wohl vergessen. Wie sollte ich ihm das aber klarmachen? So, wie es aussah, hatte er keine Eile und auch nicht die Absicht, so schnell wieder zu gehen.

Wahrscheinlich hatte er auf mich gewartet.

Über was er wohl mit mir reden wollte? Ich hatte ihm auf jeden Fall nichts zu sagen und setzte mich schweigend auf einen der herumstehenden weissen Plastikstühle.
Es war gemütlich und ruhig am Feuer. Die Musik aus dem Saal war hier kaum zu hören, nur das knistern und knacken des Feuerholzes und das magische Zirpen der Grillen.
Über uns leuchtete ein mit diamantfunkelnden Sternen übersäter Nachthimmel. Ein lauschiger milder Abend. Fast zu romantisch.
Im hellen Feuerschein sah ich sein Gesicht jetzt deutlicher. Wir sassen beide schweigend da. Er starrte ins Feuer und ich beobachtete ihn genauer. Einige Rastas fielen ihm in sein schönes, ebenmässiges Gesicht, die restlichen Haare hatte er unter einer blauen Mütze versteckt..
Er trug blaue Jeans, ein farbiges Batikhemd und eine dunkle Jacke darüber. Er sah gut aus, aber das taten ja alle Männer die ich hier bis jetzt getroffen hatte.
Mit seinen feingliedrigen Fingern zog er eine zerknitterte Zigarette aus seiner Hosentasche und zündete sie mit einem brennenden Hölzchen an, das er, ohne mit der Wimper zu zucken, aus dem Feuer heraus fischte.

Die Geschichte geht natürlich weiter.... ;-) Am Anfang war die Faszination, Neugier und viel Erotik. Doch je länger ich in Senegal lebte und immer tiefer in das Leben von dort eintauchte, mich einliess auf das was passierte, desto mehr kamen auch Situationen auf mich zu, die nicht mehr viel mit Faszination zu tun hatten, sondern mit nacktem Leben.

Daraus sind alle meine Angebote, Geschichten und Vorträge entstanden.

Während dem ich das Angebot "Auswandern nach Westafrika" kreiert habe, ist mir wieder klar und bewusst geworden, wie gross, reichhaltig und vielfältig, dieser Kontinent und seine Themen sind. Mal abgesehen von den ganzen Dramen, die ja oft aus den Glaubenssätzen und Klischees heraus entstehen....

Einige dieser Glaubenssätze möchte ich näher beleuchten, und habe dazu zwei Vorträge vorbereitet. 

Samstag 13. und Donnerstag 18. Juli um 19 Uhr. Themen werden sein: "Die reichen Weissen und die armen Schwarzen." Wahrscheinlich einer der Tiefsten und Leidvollsten Glaubenssätzen überhaupt in der Geschichte Afrikas, und genau aus diesem Grund möchte ich ihn aus der Versenkung holen, denn er hat es verdient angeschaut zu werden.
Dieses arm-/reich- Hamsterrad beschäftigt mich wirklich und liegt mir schon lange auf dem Herzen. 
Vielleicht auch deshalb, weil ich selber, lange, während ich in Senegal gelebt habe, hautnah damit konfrontiert war.

Warum Hamsterrad? Weil er keine Veränderung zulässt, niemandem weiterhilft und immer noch mehr Leid erschafft.

Es geht mir nicht darum, Dir etwas  ein- oder ausreden zu wollen, ich möchte Dich einladen und inspirieren, einfach einmal mutig einen anderen Gedanken darüber zu denken.

Den Mutigen gehört die Welt und umdenken ist angesagt!

Ich würde mich freuen Dich an einem dieser Abend bei mir zusehen. Wenn Du kommst, melde Dich aus Platzgründen unbedingt an. 078 709 98 86 ich schreibe mir Monika

Von Herzen

Monika

Wenn Eine eine Reise tut...

12. 6. 2019

Ich war schon immer ein Reisefüdli, gerne auf Achse irgendwo unterwegs.

Mal verreiste ich länger, dann wieder kürzer, doch auf jeder Reise gab es viel zu erleben.

Reisen macht das Leben spannend, ich lernte viel über mich selber, lernte andere Menschen kennen, andere Sprachen und hatte danach immer viel zu erzählen...

Eine Reise jedoch hatte es mir ganz besonders angetan und eine Spur tiefer beeindruckt....

       

Es war ein Tanzworkshop nach Südsenegal Westafrika, Senegal eroberte mein Herz im Sturm. 

Etwas ursprüngliches in mir wurde wach und lebendig, ich verbrachte vier unglaublich bewegende Wochen auf einem für mich sehr fremden jedoch faszinierenden Kontinent. Das verrückteste war wohl, dass ich mich sofort zuhaue fühlte.

Das Tanzen, das Meer, die rote afrikanische Erde, belebte und veränderte mich und mein Leben auf eine tiefgreifende Weise, die ich mit dem Verstand nicht zu erklären vermochte.

Es veränderte mich so sehr, das ich auf die verrückte Idee kam, dort zu bleiben und einmal am Meer zu Leben, das war schon immer ein grosser Traum von mir.

Das nicht alle so begeistert waren wie ich, von dieser eher ungewöhnlichen Idee, konnte ich mir in meiner Anfänger-Euphorie gar nicht vorstellen.

Ehrlich gesagt konnte ich es mir auch nicht erklären was da mit mir passierte.

Es war wie ein Ruf den ich verspürte.

So dauerte es nicht mehr lange und ich beschloss tatsächlich dort zu leben, in der üppigen, kraftvollen, Casamance, dem magisch, mystischen Süden von Senegal.

An Orte zu reisen oder dort Ferien zu machen, ist das Eine, es gibt viel zu sehen, man freut sich, reist weiter oder wenn die Ferien vorbei sind fliegt man zurück nach Hause...

Dieses mal war es aber anders und ich wollte mehr. Ich wollte eintauchen in diese Kultur die mich so begeisterte, ich wollte mich einlassen, und wollte wirklich wissen was denn dahinter steckte, das mich so berührte.

Lebens-Erfahrungen

Ja, ich lernte...., und was ich alles lernte!

Ich lernte einige Sprachen, ich lernte Tanzen, ich lernte herzliche Gastfreundschaft kennen, ich lernte aber auch was es hiess eine "Weisse" in einem Clan zu sein, wenn das Geld knapp wurde oder überhaupt nicht vorhanden zu sein schien. 

Ich lernte viel über Glaubenssätze zwischen weissen und schwarzen Menschen kennen. Ich lernte das wir Weissen reich sind und die Schwarzen arm. Was das für ein fataler Glaubenssatz ist, lernte ich erst viel später...

Ich kam an Grenzen von Wertvorstellungen, ich verwickelte mich Religionskonflikte mit meinem Mann, und, und, und, es war viel...viel von Allem.

Ich lebte an einem wunderschönen Ort. Die Zeit in Westafrika hat mich geformt geschliffen, reifen lassen, und hat mich Wert-schätzen gelehrt. Afrika hat vieles in mir ausgelöst und aufgewirbelt, das ich sogar ein Buch darüber schreiben wollte... Auch das habe ich getan ;-) Es befindet sich gerade noch im Lektorat.

Auswandern, Heiraten, Familie, Leben in Westafrika

....was es wirklich zu beachten und zu wissen gibt, wenn Du als weisse Frau aus einem sogenannten Wohlstandsland in ein sogenanntes Drittweltland auswandern möchtest ...

dazu habe ich ein sehr individuelles Angebot entwickelt, indem ich Dir mit all meinem Wissen und meinen Erfahrungen zur Seite stehe.

Damit Dein Herzens-Projekt erblühen und wachsen kann.

Wenn ich nicht Schreibe oder mein Wissen weiter gebe, male und fotografiere ich.

Meine Bilder findest Du HIER

Von Herzen wünsche ich Dir viele genussvolle Momente...

Monika

Glaubenssätze: verstecktes Potenzial oder Stoff für (weitere) Dramen? Darum geht es im nächsten Blogbeitrag

Ausdruck Power Grösse

3. 6. 2019

       

 

Moralische Bedenken

15. 5. 2019

       

Zeit für eine weitere Geschichte aus Afrika!

Am Gare routiere in Dakar, herrschte schon in diesen frühen Morgenstunden ein wildes Durcheinander. So kam es mir zumindest vor als wir dort ankamen. Es wimmelte von Menschen, Frauen mit ihren Babys auf dem Rücken, müde Kinder die verschlafen am Rockzipfel ihrer Mütter hingen. Jüngere Frauen, ältere Frauen, ältere Männer, junge Männer, eilige Geschäftsleute, Händler, Händlerinnen mit ihren Waren.

Eines hatten sie jedoch gemeinsam. Was mir sofort auffiel, sie alle waren schön gekleidet, standen oder sassen anmutig herum und warteten geduldig auf einen Platz im Sept-Places oder im Buschtaxi.

Ich staunte dass so viele Menschen so früh schon verreisen wollten. Wo die wohl alle hin mussten? Überlegte ich wohl laut, denn Abdou meinte, "ich habe es dir doch gesagt, der frühe Morgen ist die angenehmste Zeit zum Reisen, bevor es immer heisser wird im Laufe des Tages", warts nur ab grinste er.

Die Sept-Places und Buschtaxis sind um diese Zeit begehrt und fahren in alle Richtungen von Senegal, sogar bis nach Gambia, Guinee Bissau und Guinee Conakry.

Was für mich wie ein heilloses Durcheinander aussah, schliesslich kam ich aus der "ordentlichen" Schweiz, war das hier ein richtig gut durchorganisiertes System von Autos und Bussen, das ganz klar bestimmte wo, auf welchem Gate sozusagen ein- und ausgestiegene werden musste um an den gewünschten Reise-Ort zu gelangen. Abdou kannte sich hier wirklich gut aus, auch unser Taxichauffeur, der uns hierher gebracht hatte, wusste sofort, wohin er uns fahren musste auf diesem riesigen Busbahnhof. Jede Destination hatte ihr eigenes Gate.

Abdou bekam im Handumdrehen zwei Tickets in einem Sept-Places nach Ziguinchor. Der Chauffeur des Autos, ein grosser, schlanker Senegalese mittleren Alters, auch er war schön gekleidet. Er trug einen dunkelblauen Boubou mit weissen Borden am Kragen und ums Handgelenk. Er sah wirklich sehr gut aus, überhaupt machte er einen guten Eindruck. Was mich beruhigte einen seriösen Chauffeur zu haben, wenn ich mir manchmal die Autos so anschaute. "Bonjour Madame, ca va", begrüsste er mich freundlich. "Guten Tag, ja es geht gut und ihnen?", grüsste ich zurück.

Nach einigem Hin und Her mit meinen grossen Koffern, beschlossen die  Männer sie aufs Dach zu hieven. Es befanden sich schon einige Gepäckstücke oben und ich sah interessiert zu, wie auch mein Gepäck da oben verstaut wurde.

Im Sept-Places gab es noch zwei freie Plätze zu vergeben, so blieb ein wenig Zeit für ein Frühstück. Ich freute mich, denn vor lauter früh aufstehen hatte ich gar keine Zeit mehr gehabt einen Kaffee zu trinken. Abdou bot mir an uns einen Kaffee zu organisieren, ich gab ihm einige CFAs mit und bevor er im Gewühl verschwinden konnte, rief im ihm nach ob er noch Sandwiches mitbringen könnte.

Während Abdou sich ums Frühstück kümmerte, kam ich mit dem Chauffeur ein wenig ins plaudern. In einem guten Französisch wollte er wissen woher ich kam und was ich hier machte, und, ob Abdou mein Ehemann wäre. Ich verneinte beim Ehemann, verdrehte innerlich die Augen und musste grinsen, das schien hier wirklich wichtig zu sein. Schon die ganze Woche die ich hier in Dakar verbracht hatte, wurde ich x-Mal nach meinem Ehemann gefragt und bekam auch gleich mehrere Heiratsanträge.

Ich fuhr fort und sagte ihm das ich aus der Schweiz kommen würde. "Warum ich denn in die Casamance reisen wollte", fragte er weiter, "ich solle doch lieber hier im Norden bleiben." "Was soll ich denn hier im Norden", fragte ich ihn. Er neigte seinen Kopf ein wenig näher zu mir, "Die Casamance ist gefährlich", flüsterte er mir zu. "Ah ja", ich schaute ihn erstaunt und fragend an. Stirnrunzelnd schaute er mich an. "Tu sais pas?" "Nein, was sollte ich denn wissen", wollte ich jetzt sehr neugierig und hellwach geworden von ihm wissen. "Du weisst es wirklich nicht, bist du das erste Mal hier?" wiederholte er die Frage noch einmal.

"Ich bin das erste Mal in Dakar aber nicht das erste Mal in der Casamance",  gab ich ihm zur Antwort. "Und übrigens wohnt mein Mann in der Casamance." "Ah du bist verheiratet?" Das gefiel ihm und es schien ihn zu beruhigen. Doch bei mir schlich sich eine leichte Unruhe ein, und ich wollte wissen, warum den die Casamance gefährlich sein sollte.

"Dort gibt es Geister, hat dir das dein Mann nicht gesagt?" Er blickte mich fragend, fast entrüstet an und bevor er weiterreden konnte, kam Abdou schon mit dem Frühstück zurück.

Auch ein neuer Fahrgast kam dazu und der Chauffeur musste sich nun um diesen kümmern. Abdou gab mir das restliche Geld zurück, das ich gleich im Rucksack verstaute. Schon drückte er mir den Kaffee und ein Sandwich mit Ei und Mayonnaise in die Hände. Ich stellte den Rucksack zwischen meine Beine und nahm genussvoll einen Schluck heissen Kaffee. "Was ist das denn, Zuckerwasser?" Ich die nie Kaffee mit Zucker trank, bekam fast einen Zuckerschock so süss schmeckte dieses Getränk. Abdou lachte sich halb tot. "Ah bon", war seine Reaktion, "Tu aimes pas?"

"Es geht so, ich musste mich wohl einfach daran gewöhnen", antwortete ich ihm. Dafür schmeckte das Ei-Sandwich hervorragend und ich verschlang es freudig mit grossem Appetit.

Vor lauter süssem Kaffee, vergass ich aber ganz die Geister die es angeblich in der Casamance geben sollte, von denen der Chauffeur gerade eben noch geredete hatte.

Der schien jetzt auch ganz anderweitig beschäftigt zu sein, denn während Abdou und ich frühstückten, kam ein weiterer Fahrgast dazu, der die letzte Lücke im Sept-Places füllte. Dann können wir ja los freute ich mich.

Doch der letzte Fahrgast brachte ein Ziege mit, die nun noch aufs Autodach gebunden werden sollte. "Ah ja, die muss da rauf?" Das konnte ich mir nun beim besten Willen nicht vorstellen. Das geht doch gar nicht? Und ob das ging, bevor ich meine moralischen Bedenken laut ausgesprochen hatte, landete die Ziege Schwupp die Wupp auch schon auf dem Dach. An den Beinen zusammengebunden, eingepfercht zwischen Gepäckstücken.

Mein Gewissen meldete sich natürlich sofort und meine Moral liess mich nicht in Ruhe, so meinte ich besserwisserisch, "das geht doch nicht!"

Nur interessierte meine Meinung gar niemanden, denn, "das wird hier so gemacht", versicherte  mir Abdou, als er meinen entsetzten Blick sah. "Monika, c`est comme ca ici." 

Zeit für Geschichten...

Wenn Du Geschichten liebst wie ich...

Wenn Du sogar selber eine Schreiben möchtest...

Wenn du nicht weisst, wo genau Du anfangen musst...

Wenn Du DEINE Geschichte schreiben möchtest...

Oder ein Kapitel in deinem Leben genauer unter die Lupe nehmen möchtest...

Wenn Du denkst Deine Geschichten seien nicht spannend, wichtig oder interessant genug....

.... dann bist Du bei mir richtig.

Aus meinem eigenen Lebens- und Schreib- Prozess heraus weiss ich, wie wertvoll es ist jemanden zu haben der einem beisteht, der einem sieht, wenns dunkel wird, wenn die Zweifel viel zu laut schreien, wenn Du Dich alleine fühlst....

Storytelling Ein wundervolles Angebot um kraftvoll in Deinen Lebens- und/oder  Schreibfluss einzutauchen um wieder klarer zu werden und zu wissen wo Du wirklich hin willst.... Was Dein nächster Schritt ist

Ich wünsche Dir eine bunte Frühlings Woche...

Und übrigens; meine Bilder gibt's jetzt auch als Fotografien in von Dir wählbaren Grössen :-)

 

Herzlichst Monika