Moralische Bedenken

15. 5. 2019

       

Zeit für eine weitere Geschichte aus Afrika!

Am Gare routiere in Dakar, herrschte schon in diesen frühen Morgenstunden ein wildes Durcheinander. So kam es mir zumindest vor als wir dort ankamen. Es wimmelte von Menschen, Frauen mit ihren Babys auf dem Rücken, müde Kinder die verschlafen am Rockzipfel ihrer Mütter hingen. Jüngere Frauen, ältere Frauen, ältere Männer, junge Männer, eilige Geschäftsleute, Händler, Händlerinnen mit ihren Waren.

Eines hatten sie jedoch gemeinsam. Was mir sofort auffiel, sie alle waren schön gekleidet, standen oder sassen anmutig herum und warteten geduldig auf einen Platz im Sept-Places oder im Buschtaxi.

Ich staunte dass so viele Menschen so früh schon verreisen wollten. Wo die wohl alle hin mussten? Überlegte ich wohl laut, denn Abdou meinte, "ich habe es dir doch gesagt, der frühe Morgen ist die angenehmste Zeit zum Reisen, bevor es immer heisser wird im Laufe des Tages", warts nur ab grinste er.

Die Sept-Places und Buschtaxis sind um diese Zeit begehrt und fahren in alle Richtungen von Senegal, sogar bis nach Gambia, Guinee Bissau und Guinee Conakry.

Was für mich wie ein heilloses Durcheinander aussah, schliesslich kam ich aus der "ordentlichen" Schweiz, war das hier ein richtig gut durchorganisiertes System von Autos und Bussen, das ganz klar bestimmte wo, auf welchem Gate sozusagen ein- und ausgestiegene werden musste um an den gewünschten Reise-Ort zu gelangen. Abdou kannte sich hier wirklich gut aus, auch unser Taxichauffeur, der uns hierher gebracht hatte, wusste sofort, wohin er uns fahren musste auf diesem riesigen Busbahnhof. Jede Destination hatte ihr eigenes Gate.

Abdou bekam im Handumdrehen zwei Tickets in einem Sept-Places nach Ziguinchor. Der Chauffeur des Autos, ein grosser, schlanker Senegalese mittleren Alters, auch er war schön gekleidet. Er trug einen dunkelblauen Boubou mit weissen Borden am Kragen und ums Handgelenk. Er sah wirklich sehr gut aus, überhaupt machte er einen guten Eindruck. Was mich beruhigte einen seriösen Chauffeur zu haben, wenn ich mir manchmal die Autos so anschaute. "Bonjour Madame, ca va", begrüsste er mich freundlich. "Guten Tag, ja es geht gut und ihnen?", grüsste ich zurück.

Nach einigem Hin und Her mit meinen grossen Koffern, beschlossen die  Männer sie aufs Dach zu hieven. Es befanden sich schon einige Gepäckstücke oben und ich sah interessiert zu, wie auch mein Gepäck da oben verstaut wurde.

Im Sept-Places gab es noch zwei freie Plätze zu vergeben, so blieb ein wenig Zeit für ein Frühstück. Ich freute mich, denn vor lauter früh aufstehen hatte ich gar keine Zeit mehr gehabt einen Kaffee zu trinken. Abdou bot mir an uns einen Kaffee zu organisieren, ich gab ihm einige CFAs mit und bevor er im Gewühl verschwinden konnte, rief im ihm nach ob er noch Sandwiches mitbringen könnte.

Während Abdou sich ums Frühstück kümmerte, kam ich mit dem Chauffeur ein wenig ins plaudern. In einem guten Französisch wollte er wissen woher ich kam und was ich hier machte, und, ob Abdou mein Ehemann wäre. Ich verneinte beim Ehemann, verdrehte innerlich die Augen und musste grinsen, das schien hier wirklich wichtig zu sein. Schon die ganze Woche die ich hier in Dakar verbracht hatte, wurde ich x-Mal nach meinem Ehemann gefragt und bekam auch gleich mehrere Heiratsanträge.

Ich fuhr fort und sagte ihm das ich aus der Schweiz kommen würde. "Warum ich denn in die Casamance reisen wollte", fragte er weiter, "ich solle doch lieber hier im Norden bleiben." "Was soll ich denn hier im Norden", fragte ich ihn. Er neigte seinen Kopf ein wenig näher zu mir, "Die Casamance ist gefährlich", flüsterte er mir zu. "Ah ja", ich schaute ihn erstaunt und fragend an. Stirnrunzelnd schaute er mich an. "Tu sais pas?" "Nein, was sollte ich denn wissen", wollte ich jetzt sehr neugierig und hellwach geworden von ihm wissen. "Du weisst es wirklich nicht, bist du das erste Mal hier?" wiederholte er die Frage noch einmal.

"Ich bin das erste Mal in Dakar aber nicht das erste Mal in der Casamance",  gab ich ihm zur Antwort. "Und übrigens wohnt mein Mann in der Casamance." "Ah du bist verheiratet?" Das gefiel ihm und es schien ihn zu beruhigen. Doch bei mir schlich sich eine leichte Unruhe ein, und ich wollte wissen, warum den die Casamance gefährlich sein sollte.

"Dort gibt es Geister, hat dir das dein Mann nicht gesagt?" Er blickte mich fragend, fast entrüstet an und bevor er weiterreden konnte, kam Abdou schon mit dem Frühstück zurück.

Auch ein neuer Fahrgast kam dazu und der Chauffeur musste sich nun um diesen kümmern. Abdou gab mir das restliche Geld zurück, das ich gleich im Rucksack verstaute. Schon drückte er mir den Kaffee und ein Sandwich mit Ei und Mayonnaise in die Hände. Ich stellte den Rucksack zwischen meine Beine und nahm genussvoll einen Schluck heissen Kaffee. "Was ist das denn, Zuckerwasser?" Ich die nie Kaffee mit Zucker trank, bekam fast einen Zuckerschock so süss schmeckte dieses Getränk. Abdou lachte sich halb tot. "Ah bon", war seine Reaktion, "Tu aimes pas?"

"Es geht so, ich musste mich wohl einfach daran gewöhnen", antwortete ich ihm. Dafür schmeckte das Ei-Sandwich hervorragend und ich verschlang es freudig mit grossem Appetit.

Vor lauter süssem Kaffee, vergass ich aber ganz die Geister die es angeblich in der Casamance geben sollte, von denen der Chauffeur gerade eben noch geredete hatte.

Der schien jetzt auch ganz anderweitig beschäftigt zu sein, denn während Abdou und ich frühstückten, kam ein weiterer Fahrgast dazu, der die letzte Lücke im Sept-Places füllte. Dann können wir ja los freute ich mich.

Doch der letzte Fahrgast brachte ein Ziege mit, die nun noch aufs Autodach gebunden werden sollte. "Ah ja, die muss da rauf?" Das konnte ich mir nun beim besten Willen nicht vorstellen. Das geht doch gar nicht? Und ob das ging, bevor ich meine moralischen Bedenken laut ausgesprochen hatte, landete die Ziege Schwupp die Wupp auch schon auf dem Dach. An den Beinen zusammengebunden, eingepfercht zwischen Gepäckstücken.

Mein Gewissen meldete sich natürlich sofort und meine Moral liess mich nicht in Ruhe, so meinte ich besserwisserisch, "das geht doch nicht!"

Nur interessierte meine Meinung gar niemanden, denn, "das wird hier so gemacht", versicherte  mir Abdou, als er meinen entsetzten Blick sah. "Monika, c`est comme ca ici." 

Zeit für Geschichten...

Wenn Du Geschichten liebst wie ich...

Wenn Du sogar selber eine Schreiben möchtest...

Wenn du nicht weisst, wo genau Du anfangen musst...

Wenn Du DEINE Geschichte schreiben möchtest...

Oder ein Kapitel in deinem Leben genauer unter die Lupe nehmen möchtest...

Wenn Du denkst Deine Geschichten seien nicht spannend, wichtig oder interessant genug....

.... dann bist Du bei mir richtig.

Aus meinem eigenen Lebens- und Schreib- Prozess heraus weiss ich, wie wertvoll es ist jemanden zu haben der einem beisteht, der einem sieht, wenns dunkel wird, wenn die Zweifel viel zu laut schreien, wenn Du Dich alleine fühlst....

Storytelling Ein wundervolles Angebot um kraftvoll in Deinen Lebens- und/oder  Schreibfluss einzutauchen um wieder klarer zu werden und zu wissen wo Du wirklich hin willst.... Was Dein nächster Schritt ist

Ich wünsche Dir eine bunte Frühlings Woche...

Und übrigens; meine Bilder gibt's jetzt auch als Fotografien in von Dir wählbaren Grössen :-)

 

Herzlichst Monika

Weiterreise von Senegal nach Gambia

6. 5. 2019

Neugierig machen auf mein Buch .... "Hinter den Kulissen tanzen die Geister"

         

        Bild: Monika Barro, auch als Postkarte erhältlich.

 

Eine halbe Stunde später landete die Maschine jedoch schon wieder, dieses Mal in Gambia. Die wenigen Menschen die sich noch an Bord befanden verliessen hier das Flugzeug. Auch ich nahm mein Handgepäck.

Der gut angezogene Mann, mit dem ich mich im Flugzeug unterhalten hatte, war mir weiterhin behilflich und liess mich, bis wir im Flughafengebäude angekommen waren, nicht mehr aus den Augen. Dort angekommen, gab er mir noch einige gute Ratschläge mit auf den Weg und meinte dann lachend; "now white lady, ist up to you." Er wünschte mir ganz viel Glück und Freude für meine Weiterreise und meinen Aufenthalt. Auch ich bedankte mich bei ihm und ging mit wildklopfendem Herzen weiter.

Ich war unglaublich aufgeregt und konnte es kaum fassen, mich wirklich in Afrika zu befinden. Ja, ich hatte tatsächlich afrikanischen Boden unter meinen Füssen. Hitze schlug mir entgegen, so dass ich erst einmal meine Jacke ausziehen musste, die ich die ganze Zeit im stark klimatisierten Flugzeug getragen hatte.

Am Flughafen in Gambia.

"Yundum", so hiess der Flughafen von Gambia, war klein und überschaubar. Mein Herz schlug immer wilder vor lauter Aufregung und ich hoffte inbrünstig dass es nicht zerspringen würde. Ein tiefes Glücksgefühl breitete sich in meinem ganzen Körper aus. JA! Ich war wirklich da, AFRIKA!

Irgendwie seltsam am Morgen, stand ich noch in der grauen und nasskalten Schweiz, und jetzt schwitze ich. Ich war begeistert und voller Freude, die Angst am falschen Ort an zu kommen, kam mir nun lächerlich vor. Die Abenteuerlust stieg wieder in mir auf und ich fühlte mich leicht und beschwingt.

In der Schalterhalle war es ruhig. Ausser den wenigen Passagieren die hier noch ausgestiegen waren und dem Ventilator an der Decke, der vor sich hin surrte, aber nicht wirklich kühle Luft spendete, war nicht gerade viel los. Gut für mich, so konnte ich den Flughafen umso schneller wieder verlassen. Also musste ich nur noch mein Gepäck abholen und durch die Pass- und Zollkontrolle kommen. Sofort machte ich mich auf den Weg zum Gepäckband und hatte meine Koffer schnell gesichtet. Ich griff nach dem ersten und noch bevor ich ihn richtig fassen konnte, tauchte plötzlich wie aus dem Nichts, ein ziemlich grosser Mensch neben mir auf und schnappte mir flink meinen Koffer vor meiner Nase vom Gepäckband weg.

"Das ist meiner", rief ich empört und schaute den Mann fassungslos an. Warum griff der nach meinem Koffer, kannte er seinen etwa nicht? Eigentlich wirkte er aber sympathisch, als er mich mit einem strahlenden Lachen und nickendem Kopf wohlwollend anschaute. Aber was sollte das jetzt?

"Madame, you, have an other one?" wollte er sogar noch wissen und ich nickte auch noch und zeigte ihm den andern.

Also, er hatte es tatsächlich auf meine Koffer abgesehen. Nur was er damit wollte, kapierte ich nicht ganz. Auch den Zweiten hievte er elegant vom Band und stellte beide auf einen der Gepäckwagen die hier überall herum standen. Ich stand immer noch völlig perplex da, während er mir seine Hand entgegenstreckte und sich auf Englisch als Abdoulaye vorstellte. Er hatte wirklich ein unwiderstehliches Lachen, das musste man ihm lassen. Doch als er merkte das ich zögerte und immer noch nicht so recht wusste was das Ganze sollte, entgegnete er sehr freundlich; "I will help you madame."

OK, dachte ich und fragte ihn, "wobei er mir denn helfen wolle?"

"Ich bringe sie zu einem guten Taxi und handle einen günstigen Preis aus", erklärte er wohlwollend, "denn um diese Zeit seien die Taxis hier sehr, sehr teuer", führ er weiter.

"Ich brauche gar kein Taxi", gab ich ihm freundlich zu verstehen. Jetzt war er erstaunt und fragte mich; "warum denn nicht, wohin ich denn gehen würde?"

Kurzangebunden, erklärte ich ihm, dass ich abgeholt werden würde. Ich wollte schon den Gepäckwagen nehmen und so schnell wie möglich, endlich alle Formalitäten hinter mich bringen und dann nichts wie raus aus dem stickigen Gebäude. Doch er wich nicht von meiner Seite und wollte wissen; "Aha, dein Ehemann wartet?" "Nein", sagte ich ganz erstaunt, "mein Tanzlehrer wartet draussen auf mich."

"No  problem madame", meinte er lächelnd  "your husband."

Ich kam gar nicht zum Antworten, schon fuhr er fort und fragte freundlich aber neugierig nach meinem Namen.

"Monika", kam es reflexartig aus meinem Mund. Aber was wollte er eigentlich von mir, er irritierte mich? Eigentlich bräuchte er auch meinen Namen nicht zu wissen. Gut, er hatte mir seinen ja auch genannt und ich wollte nicht unhöflich sein. Obwohl er sehr nett war, hatte ich doch keine Zeit und Lust auf weitere Fragen, ich wollte gehen. Das ich nicht auf meinen Ehemann warten würde und mein Gepäck auch selber nach draussen schieben könnte, wollte ich ihm aber noch sagen.

Erfreut dass er nun meinen Namen kannte, fuhr er aber auch gleich weiter mit Reden. Den Gepäckwagen immer noch festhaltend, erklärte er mir; "Monika, ich arbeite hier am Flughafen, es ist mein Job den Leuten beim Gepäck behilflich zu sein, and you are so a nice Person." 

Aha,so war das also. Ich fühlte mich erleichtert, nun, so sah die Sache natürlich ganz anders aus. Ich kannte das auch gar nicht und so einen freundlichen Gepäckshelfer hatte ich in der Tat noch nie gehabt. Mir hatte überhaupt noch nie jemand beim Gepäck verladen geholfen. Meine Anspannung liess fürs erste nach...

Denn ich befand mich noch immer im Flughafengebäude.... und es warteten noch einige Überraschungen auf mich.

Möchtest Du wissen wie es weiter geht? Du darfst dich freuen :-) Bald, bald gibt es meine Geschichte als Buch und als E-Book zu lesen...

Meine Bilder sind noch bis ende Monat Mai im scharfen Sultan zu bewundern oder Du kannst sie Dir gleich hier ansehen. 

Planst Du demnächst eine Reise oder einen längeren Aufenthalt nach Westafrika? Sehr gerne stehe ich Dir mit Rat und Tat bei diesem Abenteuer zur Verfügung. Aus meinen eigenen Erfahrungen weiss ich, das es Dinge und/oder Situationen gibt über die Du Bescheid wissen solltest. Ich freue mich über Deine Kontaktaufnahme.

Von Herzen wünsche ich Dir eine farbenfrohe Maiwoche!!!

Monika

Sichtbarkeit

2. 4. 2019

Wow, was für ein Freudentanz der Natur...!!!!

Der April steht im Zeichen des Wachstums, des Erblühens und der Sichtbarkeit, alles möchte ans Licht. Die Bäume, die Sträucher, die Blumen auf den Wiesen, im Wald, überall wo ich hinsehe, alles beginnt sich kraftvoll zu Regen, zu Spriessen und zu Leuchten.

Vielleicht auch Du?

Auch bei mit tut sich gerade so viel...

Meine Ausstellung hat heute begonnen und du kannst Dir die Bilder den ganzen Monat April ansehen, wirken lassen, kaufen... freuen!!

Ich freue mich auf jeden Fall sehr über Deinen Besuch!!  

       

Am Samstag den 6. April ist Vernissage ab 17h und um 17.30h lese ich eine Geschichte aus meinem Buch das im Mai erscheint.

Das alles ist für mich ein riesiger Sprung in die Sichtbarkeit, raus aus jeglicher Komfortzone. Die Zweifel schlagen Purzelbäume, und die inneren Stimmen meinen ganz gemein und hinterlistig. "Ha, jetzt nimmst du dich aber ganz schön wichtig, wer bist du eigentlich das du jetzt so kraftvoll und mutig in die Welt willst, kannst du das überhaupt? Möchtest du nicht noch einmal darüber schlafen, nachdenken, verschieben, usw."....
Ja es fordert mich gerade ganz heftig heraus und es braucht wirklich mega viel Mut und Entschlossenheit mich da nicht wieder ins Schneckenloch zu verkriechen.

Doch es fühlt sich gut und richtig an...

Vielleicht kennst Du das Zitat von Anais Nin:

"Und es kam der Tag,
da das Risiko,
in der Knospe zu verharren,
schmerzhafter wurde,
als das Risiko, zu blühen."

Ich finde es gerade so wunderschön passend...

Wir sehen uns im Haus zum Sultan, an der Stadthausgasse in Schaffhausen.

Einen blühenden Tag wünsche ich Dir!

Herzlichst Monika

Ausstellung im April

18. 3. 2019

        

Vernissage und eine Geschichte aus Westafrika am Samstag 6. April 2019

ab 17h im scharfen Sultan, Stadthausgasse, 8200 Schaffhausen

"Was macht Afrika eigentlich so spannend und anziehend?"

Hinter den Kulissen tanzen die Geister

27. 2. 2019

Im Endspurt... Ahhhhh :-)

       

Heute habe ich grad Lust bekommen, eine Geschichte aus dem Buch heraus zu picken und Dir zu erzählen.

Viel Freude beim Lesen!

Ich ging los und schlenderte ein wenig durch die Stände hindurch, es gab so viel zu sehen. Vor allem hatte ich Hunger und von irgendwoher duftete es angenehm nach Essen. Ich folgte dem Geruch und einer dieser Stände zog mich wie magisch an, doch der duftete nicht mehr nach Essen, es war etwas anderes und ich vergass für einen Moment meinen Hunger.

Ich ging näher und blieb erstaunt an genau diesem einen Stand stehen. Eine ältere Frau mit einem farbigen Tuch, das sie elegant um ihren Kopf gewickelt hatte, stand hinter diesem Stand und kaute an einem Holzstück herum.

"Toubab, ca va bien"? blickte sie mich fragend an.

"Ja, es geht gut", gab ich zur Antwort.

"Es riecht hier so gut, was ist das", wollte ich von ihr wissen.

Es erinnerte mich an Räucherduft. Kleinere und grössere Einmachgläser gefüllt mit etwas Braunem drin, standen auf dem Holztisch. Auch hatte sie Hölzer, Wurzeln und Rinden auf diesem Tisch liegen, bunte Glasperlen und Kaurimuscheln lagen feinsäuberlich in selbst geflochtenen Körben.

Fläschchen, mit verschieden helleren und dunkleren Flüssigkeiten gefüllt, weckten meine Neugier, und ich spürte, das sie mich sehr aufmerksam aus ihren wachen, dunkelbraunen Augen musterte. Ich liess mir nichts anmerken und wollte nach einem dieser Fläschchen greifen; "nicht anfassen", kam es wie aus der Pistole geschossen aus ihrem Mund. Und sie murmelte etwas von "das wäre gegen die bösen Geister".

-Ups- dachte ich, und wurde erst recht neugierig. Was sie sofort merkte, und mich wahrscheinlich deshalb weiterhin aufmerksam beobachtete.

Sie meinte in einem leiseren Ton; "das ist geheim", und hielt mir dafür eines ihrer wundervoll duftenden Einmachgläser unter die Nase, um daran zu riechen. Doch eigentlich interessierte mich das "Geheime" jetzt umso mehr.. -Mir kam in den Sinn, das unser Chauffeur, mit dem wir von Dakar bis hierher gefahren waren auch etwas von Geistern gesagt hatte-

Ich hätte gerne mehr gewusst, doch sie ging gar nicht darauf ein. Stattdessen fragte sie mich, "tu aime"? Damit meinte sie den Inhalt im Glas, welches sie mir immer noch unter die Nase hielt. Und wie ich diesen Duft mochte, er duftete  wirklich aussergewöhnlich gut.

Sie wurde gesprächiger und sagte, "das ist Tschurai, kennst du das"? Nein, das kannte ich noch nicht. "Ob das auch gegen die bösen Geister wäre", probierte ich sie aus der Reserve zu locken. Doch sie tat nicht dergleichen.

Sie sprach auch nicht sehr gut Französisch, doch sie verstand was sie verstehen wollte und bestätigte mir, dass es zum Räuchern wäre und Glück bringen würde. "Willst du"? Und bevor ich etwas antworten konnte, drückte sie mir auch schon ein Glas in die Hand. "10 Mille", sagte sie auch gleich und streckte mir ihre offene Hand entgegen. Ich war paff.

Eigentlich wollte ich ja etwas zu Essen kaufen, kam es mir wieder in den Sinn und nun hielt ich ein Glas mit einem wohlriechenden Inhalt, das mir Glück bringen sollte in den Händen. 

Gut, Glück konnte man ja immer gebrauchen, aber es schien mir doch ziemlich teuer und ich sagte ihr, das ich es gar nicht kaufen wollte.

"Toubab, (Weisse) tu a besion, ich mache dir einen guten Preis". sagte sie eindringlich zu mir. -Ob ich das wirklich brauchte wusste ich nicht.- Sie ging runter auf 8000 CFA. Vor lauter verhandeln und auch weil mich dieser Stand so in Bann zog, vergass ich fast die Zeit. Auf einmal stand Abdou hinter mir.

"Ah endlich, da bist du also, hast du etwas gegessen", fragte er mich und fügte sofort hinzu, "wir müssen gehen, ich habe eine Taxi gefunden, das uns direkt bis nach Abene fährt". Er sah das ich etwas in der Hand hielt und meinte, "oh, du hast Tschurai gekauft"? Er schien das zu kennen. "Nein, ich hab's noch nicht gekauft", gab ich ihm zur Antwort.

"Ist das dein Mann", wollte die Frau vom Stand wissen. Ich sagte nichts und musste wirklich lachen.

"Sie will 8000 CFA dafür, ist das nicht zu teuer", wollte ich von Abdou wissen. Er schaute sie an, sagte etwas auf irgend eine Sprache die ich nicht verstand und sie antwortete zurück. So ging das hin und her, bis Abdou zu mir sagte; "gib ihr 5000 CFA. Ich merkte das ich keine Zeit mehr hatte noch lange zu überlegen und wenn ich es wollte, sollte ich diese 5000 jetzt geben.

Also kramte ich das Geld aus meinem Rucksack und streckte ihr einen 10.000er Schein hin. "Hast du es nicht kleiner"? wollte sie wissen, "ich habe kein Wechselgeld", sagte sie jetzt mehr zu Abdou gewandt. Der schaute mich an und meinte, "hast du es nicht kleiner, wir haben keine Zeit mehr um Geld zu wechseln". 

Die Marktfrau machte nicht lange und drückte mir ein zweites Glas in die Hand. "am" (nimm) sagte sie und meinte, als sie mein verwundertes Gesicht sah "jetzt hast du aber ein gutes Geschäft gemacht". -Ja, ja sie aber auch- dachte ich, als ich mit Abdou zum wartenden Auto zurück ging...

Lust auf Afrika bekommen? Super das freut mich, dann...

Bis zur nächsten Geschichte....

Wenn dich Afrika interessiert, ich mache auch Vorträge und erzähle Geschichten aus meinem afrikanischen Leben...wer weiss, vielleicht treffen wir uns dort einmal. Ich würde mich sehr darüber Freuen!!

Hast Du meinen kostenlosen Newsletter schon abonniert, dort bekommst Du regelmässig Infos über mein Tun.

Von Herzen eine strahlende Frühfrühlingszeit ;-)

Monika

Vom Regen in die Traufe

22. 2. 2019

Bist Du bereit das Alte abzustreifen, aus Deinem Schattendasein herauszutreten und Dein Licht scheinen zu lassen?

       

Heute wird es länger dauern....

Ich erzähle dir wie ich einige verworrene Situationen gemeistert habe.

Als ich vor einigen Jahren mit meinem Sohn Noah aus Westafrika in die Schweiz zurück kam, fühlte ich mich erst einmal ziemlich verloren.

Denn wirklich in die Schweiz zurück wollte ich eigentlich gar nicht, doch in Afrika konnte ich auch nicht mehr sein. Je länger ich dort lebte, desto mehr öffnete sich die Kluft der Andersartigkeit, die anderen Kultur, der andere Glaube, die andere Sprache.

Was mich lange faszinierte und anzog, begann mich zu Stressen und zu Nerven.

Etwas aufzubauen für mich und meinen Sohn, schien fast unmöglich zu sein und ich wollte es NICHT wahrhaben. Denn ich bin ein sehr optimistischer Mensch und hatte wirklich Lust darauf, auch rein vom Geld her musste ich ja etwas tun.

Zusammen mit meinem Partner stellten wir ein cooles Business im Bereich Tourismus auf die Beine, wir kauften oder bessergesagt ich kaufte ein Auto und schon konnte es los gehen.

Doch es wurde schwieriger als gedacht. Obwohl wirklich alles gut lief und wir auch Geld verdienten so lebten wir doch in Afrika, gut eingebettet in der Grossfamilie. Wenn gerade das Auto keine neuen Pneus brauchte oder die Versicherung,(die genau dann wenn man sie brauchte nicht zahlte)wieder fällig war und bezahlt werden musste, brauchte der Clan Unterstützung in Form von Schulgeld, Krankheitskosten, Essen, Klamotten usw....und eine afrikanische Familie ist wirklich gross. Das Geld wurde also überall gut gebraucht und verteilt. Dummerweise kam einfach keines aufs Konto, was mich als Schweizerin mit der Zeit zum verzweifeln brachte. (In meinem Buch schreibe ich ausführlicher darüber.)

Ich merkte so konnte und wollte ich auf Dauer nicht leben. Natürlich führten solche Situationen zu heftigen Streitereien. Auch das Denken, das ich als Weisser Mensch einfach immer Geld hätte für alles, führte zu noch mehr Ärger, denn es stimmte nicht, ich lebte in Afrika und musste mein Geld hier auch verdienen.

So beschloss ich also, back to Switzerland, mein Traum geplatzt, ich frustriert, so kamen wir an.

Wenn jemand jetzt denkt, es wäre besser oder einfacher geworden hat sich getäuscht. Ich mich auch. Für mich gingen die Probleme gleich weiter. Stockpleite, weder Job noch Wohnung und ein kindergartenpflichtiges Kind...

Der Job kam bald, eine Wohnung auch, der Job war super, die Wohnqualität stellte sich als einziges Drama heraus und brachte die Kacke erst richtig zum dampfen.

Aus wars mit der Lebensfreude, die sich schleichend in eine Depression verwandelte. 

Ich hatte Fluchtgedanken, wollte wieder zurück nach Afrika...Doch wie ich es auch drehte und wendete, nichts mehr passte...

… Alles in Allem, ich hatte Mühe einen Ausweg zu finden, fühlte mich total in einer Sackgasse eingesperrt wo es kein Entrinnen mehr gab.

Ich wusste ich musste etwas unternehmen, denn so konnte es nicht weitergehen. Doch was?  Alles schien sich gegen mich verschworen zu haben.

Ich sah den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr....und drehte mich nur noch um mich selber. 

Wie weiter?

Als typische Einzelkämpferin, würde, wenn ich so weitermachte wie bisher, es schwer bleiben. Also brauchte ich gute Unterstützung. Gutgemeinte Ratschläge von aussen bekam ich genug, nur leider selten einen Brauchbaren.

Den einen Guten, den ich aber bekam, setzte ich um und fing an zu Schreiben. Das stoppte mein Gedankenkarussell und ich hatte keine Zeit mehr mich mit Dingen und Menschen zu beschäftigen, die mir nicht guttaten.

Das Schreiben veränderte mein Leben. Ich lernte neue Menschen kennen, und konnte so wieder ein Netzwerk aufbauen. Das sich durch die lange Zeit in Afrika sehr geschmälert hatte.

Je mehr ich in Bewegung kam, spielte auch das Universum wieder mit.

Im Internet sprang mir eine Ausbildung von Veit Lindau zum "Menschenlehrer" entgegen. Dieses Wort und die Ausbildung haben mich sofort in Bann gezogen und liessen mich nicht mehr los.

Ich wagte es, meldete mich an und liess mich gute zwei Jahre darauf ein...Was in dieser Zeit alles passierte und folgte, war; das mir zuallererst einmal glasklar wurde WARUM ich denn eigentlich in diesen "scheinbar" immer wieder ähnlichen, verworrenen und verrückten Situation landete.

Es war eine hochintensive Ausbildung, spannend bereichern, belebend und befreite mich aus meinem Opferdasein, das war das Geilste... Es ging ans Eingemachte und bis tief an die Wurzel.

Und ich merkte das ich genau das ausgelassen habe, bis an die Wurzel zu gehen. Doch genau das befreite mich aus meinem Lebensdrama.

Ich lernte auch alles was ich bisher in meinem Leben gelernt, erfahren, gemacht, geschrieben und gemalt habe, zusammen mit meinen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen und dieser einzigartigen Ausbildung in (m)ein eigenes Business zu verwandeln....

Et Voilà...

Afrika liegt mir nach wie vor am Herzen. Heute mache ich Vorträge darüber, erzähle Geschichten und schreibe über meine Erfahrungen. Ohne Drama!

Ich bereite ein Ausstellung vor …

Begleite Frauen, sich aus ihren (meinst unbewussten) Dramen zu befreien. Und habe dafür ein Angebot entwickelt, das wirklich an die Wurzel geht Shine für Frauen, die anmutig, Selbst - ermächtigt und kraftvoll IHREN Weg gehen möchten.

Ich bin ein Frau mit viel (Lebens)Erfahrung, Lebensfreude, Hochs und Tiefs, guten und schlechten Tagen, wobei die Guten immer mehr werden... hurra! Und ich freue mich Dich auf Deinem abenteuerlichen Weg ein Stückweit begleiten zu dürfen...

Neu, mache ich monatlich eine Vollmond-Heilungsreise in Dein Kraft, Deine Klarheit, Dein Erblühen, Deine Sinnlichkeit, Deine Lebensfreude …. ein spannende Reise wartet bei Vollmond auf Dich!

Melde Dich in meinem kostenlosen Newsletter an und Du bekommst pünktlich alle News zu meinem zeitlichen Geschehen.

Auf Dein STRAHLEN...

Herzlichst Monika

Happy Valentins-Tag

14. 2. 2019

Und ein Geschenk für Dich!

       

Hurra!

Geschenke machen Freude...

Heute zum Valentinstag bis am Samstag 16. Februar um Mitternacht schenke ich Dir 20% Rabatt auf alle Bilder, meine Shine VIP-Days, und Shine!      

Herzlichst Monika

(Alb)-Traum-Theater und Kopfkino

12. 2. 2019

Glaubenssätze; bewusst oder unbewusst bestimmen sie unser Leben

       

Es war einmal vor langer Zeit, als ich mit meinem damaligen Freund in Sizilien für einige Monate ein Haus hütete...

Haus hüten und Gartenarbeit waren das Motto und liess uns viel Raum und Zeit die Insel zu erkunden.

Der Charme dieser Insel hatte es mir wahrlich angetan und inspirierte mich voll und ganz. Mit meinem noch analogen Canon Fotoapparat, knipste ich überall und alles was mir vor die Linse kam. Ich dachte mir nicht einmal so viel dabei, ich war einfach begeistert. Das Licht und die Farben trugen dass Ihre dazu bei, überall gab es so viel zu entdecken, das wollte ich mir nicht entgehen lassen, einfach mit der Kamera festhalten.

Ich hatte weder professionelle Foto-Kenntnisse, noch sonstige künstlerische Ausbildungen. Es war schlicht die Freude am Tun. Meine Leidenschaft fürs fotografieren schien geweckt.

Auch mein Freund fotografierte, aber er ging viel zurückhaltender und gezielter vor als ich. Ich nahm es zur Kenntnis und dachte mir auch nichts dabei... Jeder nach seinem Gusto, oder, dachte ich ...
Bis er plötzlich bemerkte, - "was machst du da eigentlich?" -Er musste mich meinen, denn es war ja sonst niemand da. - Erstaunt über diese Frage, sagte ich "ja, das Gleiche wie du - fotografieren."

"Ja, aber so wird das nichts, du hast ja überhaupt keinen Plan und so wie du deinen Fotoapparat in den Händen hältst, kannst du das grad vergessen, das gibt nie gute Fotos" ….

Damit hatte ich jetzt nicht gerechnet und fragte ihn völlig irritiert, " hä, warum den nicht?"

Da er gerade erst einen Fotokurs hinter sich hatte, begann er mir ausführlich zu erklären, was es alles brauchte UND auf was man alles achten musste, UND wie man einen Fotoapparat in den Händen halten sollte, um "gute" Bilder zu bekommen. Bei all diesen Erklärungen verging mir der ganze Spass im Null Komma Nichts, was man mir auch sofort anmerkte...

Darauf meinte mein Freund, "siehst du, und jetzt bist du auch noch beleidigt." Und nein, ich fühlte mich nicht beleidigt, es triggerte mich ziemlich heftig … Ich fühlte mich völlig durchschaut.
Denn insgeheim hatte ich nämlich die Idee, vielleicht doch einmal eine Fotoausstellung zu machen, doch jetzt nach diesen Worten, kam mir sofort in den Sinn, oje, "dafür ich bin wohl nicht gut genug", ich kann ja noch nicht einmal einen Fotoapparat richtig in den Händen halten. (Glaubenssatz)

Auch wenn das erst einmal wie eine Lappalie klingt, hatte es doch einige Auswirkungen auf mein Leben, "Nicht gut genug zu sein" ohne das es mir wirklich bewusst war.

Seitdem ist viel Zeit vergangen, fotografiert und gemalt habe ich trotzdem immer, jedoch mehr im stillen Kämmerlein. Und seit mir das mit den Glaubenssätzen und wie sie wirken bewusst geworden ist, habe ich mein Keller geräumt und meine ganzen Arbeiten "Neu* belebt. Jetzt male, schreibe, fotografiere ich mit Freude öffentlich. 

Und dafür bekomme ich heute viele Komplimente und die nächste Ausstellung ist in der Pipeline...

-Monika Du hast echt den "Blick"- oder -mich begeistern Deine Bilder immer wieder aufs Neue-

Was ich damit sagen will ist; Glaubenssätze begrenzen uns, halten uns klein und schmal und meistens sind sie nicht einmal wahr!

Was sind "schöne" Bilder, was "hässliche" … und wer bestimmt das? Am Ende ist alles Geschmacksache, oder?

Ob man Glaubensätze auflösen kann, soll, muss, weiss ich ehrlich gesagt nicht wirklich.
Doch nur schon das Wissen über einen Glaubenssatz und wie er das  Leben beeinflussen kann, brachte viel Entspannung in mein System. Ob er jetzt aufgelöst ist oder nicht und falls ja, dann steht ja schon der nächste vor der Tür. Hihi und weiter geht die Reise...

Mein Erkenntnis; schliess Frieden mit den Glaubenssätzen, mit Dir, mit dem Leben.

Welche Leidenschaft möchtest Du wieder ausgraben und beleben, welchen Glaubenssätze denkst Du machen Dir unbewusst das Leben schwer?

Shine und Shine VIP, können Dir helfen wieder klarer zu sehen und voll in deine Schöpferische Kraft zu kommen.

Neugierig und noch Fragen? Melde Dich sehr gerne bei mir!

Ich wünsche Dir eine inspirierte Woche

Von Herzen Monika

Blühende Fantasie

5. 2. 2019

Buntes Treiben.

       

Willkommen im Februar.

Der Winter hat uns voll im Griff...

Februar

Monat der Narren, Hexen, Masken, Vampiren, Königinnen, alten Weibern und grossen Zauberern. (Nein ich rede nicht von Harry Potter ;-) )

Wilden Tänzen, verkleiden, ausgelassen sein, Feiern, Feiern, Feiern, verrückter sein als sonst, wilde Welt... Du ahnst es schon, Fasnacht, Fasching, Karneval... vielleicht gehörst Du ja auch zu den Fasnächtlern? Dann geniess es! Und wenn nicht, geniess es trotzdem!!

Um wilder und ausgelassener zu sein und mehr zu Feiern, brauchst Du jedoch keinen Grund...

Das geht immer! Ja ich habe eine blühende Fantasie :-)

"Blühende Fantasie" heisst auch mein neustes Bild und passt finde ich, ganz gut zum närrischen Februar. Ich lasse meiner Fantasie am liebsten beim Malen freien Lauf.

Im Februar steckt etwas magisches und sehr kreatives, seine Botschaft lautet tatsächlich; närrisch zu sein, verspielt dem Leben begegnen, die starren Masken fallen lassen. Leichtigkeit versus Verbissenheit.

Geh Tanzen.

Lache viel, Humor ist gefragt und tut immer gut.

Lass Farben in Deinen Alltag fliessen, ohne dich zu verkleiden.

Tu etwas sinnliches. Ich habe mir rote Unterwäsche gekauft.

Gönne Dir mehr Zeit für Dich, bei einem Spaziergang im Schnee zum Beispiel.

Hülle Dich mit einem wundervollen Duft ein.

Bring Farbe auf die Leinwand Deines Lebens.

Erlaube es Dir!

Es braucht keine Lebensverändernden Massnahmen, doch kleine Dinge, kleine Schritte täglich, können Dein Leben auf wundersame und sanfte Weise verwandeln.

Das Zauberwort heisst; TUN!

Auch du hast eine blühende Fantasie, lass ihr freien Lauf. Vielleicht hast Du sie nur zu lange unterdrückt.

Ich kenne das richtig gut, auch ich habe sie auf die Seite geschoben, so weit weg wie möglich, weil ich dachte, es wäre nicht so gut zu viel Fantasie zu haben.
Da mir meine Eltern, später auch Lehrer, oft sagten; -Du immer mit Deiner blühenden Fantasie.-
Ich konnte mit diesem Satz zwar nie viel anfangen, merkte mit der Zeit jedoch das es besser wäre, nicht immer alles auszusprechen was ich dachte und sah. Und ich sah mit meiner "blühenden Fantasie", in meiner Fantasiewelt schon jede Menge spannende Sachen ;-).Ich dachte natürlich das sei "normal" und bei allen so. Doch da hatte ich mich getäuscht, dem war überhaupt nicht so. Also wurde es meine geheime Welt.

So entstehen Glaubenssätze wie; Das darf ich nicht. Das sagt man nicht. Das brauchst man nicht. Ich bin komisch, die Liste könnte länger werden...

Spüre da mal rein. Vielleicht hast Du auch so einige Glaubenssätze auf Lager?

Je mehr ich das nun erkenne, kann ich meiner "blühenden Fantasie" wieder mehr freien Lauf lassen...

Staune und sei neugierig.

Erschaffe Dir DEIN grossartiges Leben.

In meiner Arbeit geht es genau um diese Glaubenssätze, wie sie wirken, wie sie unbewusst unser Leben bestimmen und was möglich wird, wenn wir mit ihnen in Frieden kommen.

Neu biete ich auch Shine VIP-Tage an. Da tauchen wir, Du und Ich, gemeinsam in die Tiefe, dorthin wo der Diamant liegt.

Ein Tag voller Erkenntnisse, Überraschungen, Klarheit und Kraftzuwachs.

Neugierig und noch Fragen? Dann melde Dich sehr gerne bei mir Monika 

Ich freue mich auf dich und wünsche Dir von Herzen einen bunten, närrischen Februar!

Monika

 

 

Schneegeflüster....

10. 1. 2019

…. und Sanftmut

   

Der magische Kreis der heiligen 12 Raunächte hat sich am Sonntag 6. Januar, wieder geschlossen. 
Diese besondere Zeit hat mich eingeladen viel zu malen, und zu fotografieren. Und es sind einige wundervolle und tiefe Bilder entstanden. Ich nenne sie Seelenbilder. Du findest sie hier Schneegeflüster 

Feedback von einer Kundin; "Monika ich bin immer wieder aufs Neue fasziniert von Deinen Bildern. :-)"

Ja ich liebe was ich tue...

Und egal ob ich male, schreibe, fotografiere oder ein Coaching - Gespräch führe, ich gehe immer in die Herzverbindung. Und was da passieren kann... ist oft wirklich magic pur..

Wie bist Du ausgerichtet im neuen Jahr, das langsam aber sicher mehr und mehr an Kraft gewinnt?

Es liegt vor uns wie ein weisses Blatt Papier oder frisch gefallener Neuschnee...welche Spuren möchtest Du hinterlassen? Wie möchtest Du es füllen?

Ich hecke gerade zwei Nigel- Nagel-Neue Angebote aus; wir gehen zusammen in die Vertiefung von Shine.
Ein VIP-Tag mit mir, für Dich und Dein Lebensthema.

Ein VIP-Tag mit mir, für Dich und Deinen Lieblingsmenschen (Mann, Freund, Geschäftspartner, Freundin, Du wirst wissen mit wem Du kommen möchtest) wir schauen gemeinsam Eueren Weg und Euer gemeinsames Lebensthema an, wo wir daran arbeiten werden.

Oft sind wir gefangen in unbewussten Themen, die uns hindern wirklich Vollgas zu geben und stehen immer noch mit einem Fuss auf der Bremse.
Statt volle Kraft voraus, hängen wir in Dramen, Verstrickungen und alten Mustern fest, drehen uns im Kreis und verlieren mehr und mehr unser wunderschöne und klare Ausstrahlung.

Alles beginnt mit Klarheit

Möchtest Du 2019 in Deine volle, klare und aufrichtige Kraft und Schönheit kommen? Bist Du bereit in die Tiefe zu gehen und über Dich hinauszuwachsen? Dann verbinde Dich mit mir und vereinbare ein kostenloses 20 minütiges Gespräch mit mir.

Bist Du schon in meinem inspirierenden Newsletter eingetragen? Noch nicht, dann nichts wie los, Du erhält regelmässig meine New, interessante Infos, und, und, und....

Ich wünsche Dir einen Wunder-Voll verschneiten Tag und bis demnächst...

Herzgruss aus dem Schnee ;-)

Monika