Die Tücken der Kommunikation

3. 7. 2019

       

Am Anfang war das Wort....

Also, schreiben tu ich auf hochdeutsch, reden auf schweizerdeutsch, und in meinem Buch kommen gleich mehrere Sprachen vor.

Was so viel heisst; dass ich hin und wieder Worte auf Schweizerdeutsch meiner Muttersprache, Französisch, Englisch, und Wolof einflechte.

Für mich ist es ganz normal, denn in Afrika habe ich diese Sprachen gesprochen, und Wolof oder Mandinka habe ich in Senegal dazu gelernt. Es war natürlich eine unglaubliche Herausforderung für mich, da diese beiden Sprachen mit keiner anderen, die ich kenne zu vergleichen sind. Auch wenn es manchmal einen klitzekleinen Anschein macht.

Ich mag Sprachen, ich liebe Worte, sie zeigen mir etwas über den anderen Menschen, wie er sich ausdrückt, an was er glaubt, wie er lebt, wie er denkt, fühlt, handelt.

Das es für die Leser eines Buches, in verschieden Sprachen schwierig werden könnte, auf diese Idee bin ich gar nicht gekommen, so selbstverständlich sind diese Sprachen für mich geworden und ich fand und finde es  immer noch, dass sie in mein Buch gehören. Sie sollen dem Buch, wie den Schliff geben, das andere Gefühl, den Unterschied oder das gewisse Etwas.
Doch meine Lektorin ist da ein wenig anderer Ansicht. Sie meint es würde den Lesefluss unterbrechen oder gar stören, und ja, wenn ich mir einen Texte durchlese und bei allen Fremdwörtern zuerst nachschlagen muss, was es heissen könnte, kann das tatsächlich ober mühsam werden.

Also muss ein spannender Kompromiss her....

Was die Fertigstellung des Buches natürlich noch einmal mehr verzögert. Soll aber wirklich keine Ausrede sein ;-)

Kommunikation; die Herausforderung des Lebens schlechthin.

Du weisst sicher wie schnell Drama entstehen kann, manchmal reicht EIN Wort und es ist vorbei mit dem Frieden und der Haussegen hängt schiefer als schief. Du hast es noch nicht einmal böse gemeint, doch jetzt ist es nicht mehr wie vorher. Hhmm....

Worte sind machtvoll, jedes Wort setzt Energie frei. Jetzt stell dir das Ganze einmal vor, wenn zwei Individuen aufeinander treffen, die auch noch in verschiedenen Sprachen kommunizieren, die sogar noch einen anderen Glauben haben, und, in einer dir fremden Kultur leben. Na Bravo! Das schürt auch gleich noch ein paar eingefleischte Glaubenssätze.

Worte können dich täuschen, dich verstricken....

Du benutzt deine Lieblingswörter um etwas zu beschreiben, die dein Gegenüber vielleicht nicht kennt, nicht versteht oder anders interpretierte. Schon hast du den Salat.

Worte können dich von jetzt auf gleich in den Himmel erheben oder in die nächste Hölle katapultieren.

Worte können dir in den Mund gelegt werden, von wem auch immer... Hab acht ;-) oder jemand könnte dir das Wort im Munde umdrehen; noch fieser! ;-) Wie das geht, weiss ich jetzt auch nicht so genau, ist ja auch nur eine Redewendung Gell, ;-)

Nur Redewendungen sind nicht immer ganz ohne, vor allem wenn man der (Fremd) Sprache nicht mächtig ist. Sie also nicht so gut beherrscht wie der andere. Fettnäpfchen - Gefahr ;-)

Am Samstag den 13. und Donnerstag den 18. Juli, mache ich jeweils um 19 Uhr einen Vortrag über: "Glaubenssätze auf afrikanisch"

Ich werde aus meinem (fast)fertigen Buch lesen, über welche Redewendungen und Glaubensätze ich gestolpert bin, beziehungsweise welche Glaubensätze mich aufhorchen liessen, wo ich an Grenzen gestossen bin und was das so alles mit einem Selber zu tun hat. :-)

Wird spannend und es darf viel gelacht werden :-)

Im Anschluss verrate ich dir ein kleines Ritual, um mit einem deiner (Lieblings)-Glaubenssätze in Frieden zukommen. 

Wenn dich das Thema interessiert, überleg nicht all zu lange, freue dich und melde dich gleich an.

Die Vorträge finden bei mir in der guten Stube statt :-) deshalb Plätze begrenzt.

Monika Barro, Held 2, 8252 Schlatt TG

Ich freue mich auf dich!

Von Herzen Monika