Wundersames Tschurai

21. 5. 2021

Gerade aus Senegal eingetroffen! 

                                              

                 

Mmmmhhhh, das durftet in meiner Wohnung ... Unwiderstehlich!!

Nun bin ich fleissig am abfüllen der Gläschen, damit sie bald bei dir landen und den wundervollen Duft bei dir ausbreiten können.

Lass dich ein wenig verzaubern im Alltag hektischen ;-)

Tschurai, gibt es in vielen möglichen Varianten von sinnlich würzig, einhüllend wärmend, exotisch herb und ist sehr erdend und beruhigend.  

In Senegal wird mit Tschurai Liebeszauber gewirkt, böse Geister ferngehalten oder das Glück heraufbeschworen. 

Man findet die Düfte als Blätter, Hölzer, Rinden, Harze und Wurzeln auf alles Märkten in Senegal. Je nachdem wofür es gebraucht wird, gibt man noch auserlesene Parfums dazu, was einen sehr einzigartigen Duft entwickelt beim räuchern. 

Hast du Lust bekommen einen oder mehrere dieser wundersamen Düfte auszuprobieren? Lass es mich wissen und schreibe mir gerne über das Kontaktformular

Herzlichst Monika

Hinter den Kulissen tanzen die Geister

12. 5. 2021

Die Fetischpriesterin

         

Nach einem abendlichen Streit mit Malick, verschwand mein Handy spurlos. Bis wir das jedoch bemerkten, war es morgen geworden. Für mich war der Fall sofort klar, ich hatte es vor lauter Drama draussen liegen lassen und so wurde es wahrscheinlich in der Nacht gestohlen. Malick sah das genau so und hatte auch gleich einen Schuldigen. Er schob die Tat unserem Nachbar Abdoulaye in die Schuhe und sagte ihm das noch vor dem Frühstück geradeaus ins Gesicht. Wie er darauf kam, war mir nicht ganz klar, doch Malick hatte so seine ganz eigenen Definitionen, von, warum etwas so ist wie es ist. 

Logischerweise wurde der Nachbar ziemlich wütend, was ja auch kein Wunder war, bei solchen Anschuldigungen und stritt natürlich alles ab. Malick jedoch war felsenfest überzeugt von seinen Behauptungen und erfand die haarsträubendsten Geschichten dazu. Es kam soweit, dass Abdoulaye zum Chef de Village ging, um uns anzuzeigen. Ja, auch mich, denn es handelte sich um mein Handy, welches verschwunden war und ich auch gerne wieder zurück haben wollte. Aber sicher nicht auf diese Weise und hoffte, wir könnten das unter uns regeln. Schliesslich war ja nicht bewiesen, dass der Nachbar es hatte.

Zu spät. Der Dorfchef kam und es wurde den ganzen Morgen verhandelt und gestritten, leider ohne befriedigendes Ergebnis. Da sich die Männer nicht einigten, erklärte der Dorfchef, dass wir eine Busse bezahlen und mit einer Strafe rechnen müssten, wenn weiterhin ungeklärte Anschuldigungen gemacht würden.
Darauf hatte ich nun wirklich keinen Bock und Malick versetzte es noch mehr in Rage, so überzeugt war er von des Nachbarn Schuld. 

"Lass gut sein.", versuchte ich ihn zu beruhigen. Ohne Erfolg! Er wollte nicht einsehen, dass er auch im Unrecht sein könnte und kam wieder mit seinen `die anderen sind Eifersüchtig- und Neidisch-Geschichten hervor`, die mir langsam aber sicher auf den Sack gingen. Er verstrickte sich so sehr in diese Story hinein, dass sie fast glaubwürdig wurde.
Wütend meinte er: "Du hast keine Ahnung wie schlecht die Leute hier sind." Weiter erklärte er, dass er nun das Problem `senegalesement` regeln würde. Was er genau damit meinte, war mir nicht ganz klar. Doch seine Lösungen waren immer sehr kreativ und erfinderisch. Bei meinem nachhaken, erzählte er mir von einer Fetischpriesterin, die er aufsuchen wollte. Ich wurde hellhörig. Bei einer Fetischpriesterin war ich noch nie. Hatte ich doch Bekanntschaft mit Heilern und Marabouts gemacht, fehlte mir diese Erfahrung. Ich wurde immer neugieriger und wollte mehr darüber wissen. 

Malick tat geheimnisvoll bei seiner Geschichte und sagte, er müsse die Frau zuerst ausfindig machen, da sie in einem anderen Dorf lebe und er keine genaue Adresse habe. Natürlich fand er das ruck zuck heraus, schliesslich wollte er ja beweisen, dass Abdoulaye das Handy geklaut hatte. Also plante er eine Reise für den nächsten Tag ins Dorf der Fetischpriesterin ...

Fortsetzung folgt ...

Mehr Geschichten aus meinem Leben in Afrika findest du im Buch "Hinter den Kulissen tanzen die Geister" Über Geld, Glaube und Magie auf Afrikanisch

Viel Freude beim Lesen!

Herzlichst Monika

Möchtest du mehr Geschichten, mehr Abenteuer, mehr Freude, mehr Inspiration, dann komme in meinen kostenfreien Newsletter

Von Geben und Empfangen

26. 4. 2021

Wir kreieren immer! Die Frage ist nur, was ...

          

Geben ist Seeliger als Nehmen. Stimmt das?

Oder sollte es nicht lieber heissen, Geben und Empfangen? Doch so einfach ist das nicht - denken wir.

Ich habe das (unbewusst) auch lange gedacht, dass Geben besser ist als Nehmen und habe danach gehandelt und gelebt. Was für ein fataler Irrtum.

Geben ist Seeliger als Nehmen ist ein Glaubenssatz der viel Leid kreiert. Warum?

Weil, wenn wir (etwas) nehmen, könnte es so aussehen, dass wir woanders oder jemand anderem etwas wegnehmen und das wollen wir ja nicht, also gibt man lieber. Doch, das kreiert Mangel und Ungleichgewicht.

Es gibt Menschen die nur NEHMEN können, und es gibt Menschen die Glauben, nur GEBEN zu können. Meistens passiert es aus einem Pflichtgefühl heraus. Oder aus Schuld, oder dem Wunsch nach Anerkennung, oder geliebt und gebraucht zu werden. Man gibt, weil man meint der andere brauche uns und das was wir geben. Leider erschaffen wir damit Abhängigkeit. Viele Menschen geben (unbewusst), um damit Bindung, Verpflichtung und Dankbarkeit zu erzeugen. Dieser Akt des Gebens macht jedoch unfrei und erzeugt unbewusst Erwartungen von Gegenleistung und weiteren Schuldgefühlen. Ich kenne diese Abwärtsspirale auch. Man meint es gut, erzeugt aber nur Täter - Opfer- Kreisläufe. 

Wahres Geben, teilt und vervielfacht!

Wenn wir lernen zu Geben und zu Empfangen sind wir im Fluss. Im Austausch mit Kräften wie Liebe, Freude und Glück. Es ist ein Fluss von Energie und in dieser Bewegung liegt Fülle, Reichtum, Ausdehnung und Lebenskraft.

Beides beinhaltet alles, einatmen, ausatmen, keines ist besser. Keines schliesst das andere aus. 

Wer nicht WAHR-HAFT annehmen kann, kann auch nicht WAHR-HAFT geben! WAHRES Empfangen bleibt frei von Verpflichtung und Schuld.

Und so kann Co- Kreation möglich werden und Wahre Fülle ins Leben kommen! 

Lerne BEWUSST zu Geben und zu Empfangen.

Freude ist ein machtvoller, hochschwingender Energiestrom, der verhärtete, festgefahrenen und verarmte Strukturen wieder ins Fliessen bringt. 

Es ist ein spannender und sehr heilsamer Prozess, wenn du dich darauf einlässt. 

Möchtest du dein Leben wieder in Fluss bringen, raus aus dem ewigen "und wieder ruft das Murmeltier-Modus"? 

Dann setze dich mit mir in Verbindung bei einem kostenfreien Kennenlerngespräch! Ich freue mich darauf!

Heilung auf Afrikanisch

14. 4. 2021

    Aus meiner Afrikanischen Geschichten-Schatzkiste ...         

            

Seit geraumer Zeit plagte mich eine ca. Zweifranken-Stück grosse Wunde am Rücken, unterhalb der linken Schulter. Meistens mitten in der Nacht weckte mich ein penetranter Juckreiz und ich musste regelmässig aufstehen, um mich zu kratzen. Ich versuchte den Juckreiz mit Homöopathie zu lindern. Vergeblich. Also besorgte ich mir bei José in der Bar Alkohol um die offene Stelle, die durch das Kratzen entstanden war zu desinfizieren und hoffte damit auch gleich den Juckreiz zu stoppen. Ich probierte es mit Wodka, Whiskey und Gin. Leider half auch das nichts. Die kreisrunde Stelle wurde zwar nicht grösser, aber auch nicht kleiner, auch hatte ich fast keine Schmerzen, nur einen unsäglichen Drang mich an dieser Stelle zu kratzen, so furchtbar juckte es. 
"Du musst zum Heiler", wurde mich empfohlen, als auch nach längerer Zeit keine Besserung eintrat und ich immer genervter wurde.

"Gut", es kann ja nur noch besser werden und so begaben wir uns am Sonntagmorgen, mit dem Fahrrad ins Nachbardorf, wo dieser Heiler wohnte. Auf dem Hof des Mannes angekommen, wurden wir von einer Horde Kids willkommen geheissen. "Toubab, Tangal!", waren ihre Begrüssungsworte. Was soviel hiess wie, (Weisse, Süssigkeiten). Wohlweislich hatte ich einige mitgenommen. Als sie diese bekommen hatten, rannten sie in alle Richtungen davon um sie zu verschlingen. Vom Lärm aufmerksam geworden, trat ein kleiner Mann in einem cremefarbenen Boubou, in den Hof. Er war sicher der Heiler. Malick wechselte nach der Bergrüssung ein paar Worte mit ihm, die ich nicht verstand. Wahrscheinlich erklärte er ihm den Grund für unser Kommen.

Er bat uns Platz zu nehmen und schaute sich mein Belangen an. "Ah oui, oui", wiederholte er mehrere Male und stellte mir dann einige Fragen, die ich mit Ja oder Nein und einigen Erklärungen beantwortete. Er nickte meistens mit dem Kopf und sagte wieder: "Ah oui, oui." Dann meinte er plötzlich, "im Dorf reden sie hinter deinem Rücken."
"Ok?", tönte es ganz erstaunt aus meinem Mund, damit hatte ich nicht gerechnet. 
"C`est pas bon", fuhr er fort. 
Nein das war nicht gut. Doch was sollten die über mich reden? So spannend war mein Leben nun auch wieder nicht.
"Sie sind eifersüchtig", mischte sich Malick ein und der Heiler nickte nur. 
"Ja das ist hier so, du musst dich schützen."

Er holte einen Besen, zupfte einige Halme heraus, zerbrach sie und legte sie auf meine Wunde, murmelte Worte vor sich hin, die ich nicht verstand, machte ein paar wegwischende Bewegungen, nahm alles wieder weg, spuckte die Halme an, warf sie auf den Boden und wiederholte das Prozedere noch zwei weitere Male mit frischen Halmen. Danach verbrannte er die bespuckten Besenhalme auf dem Boden.

Weiter erklärte er mir, dass ich etwas zum Waschen bräuchte, etwas das mich Schützen würde und ich alles am Abend abholen könnte. Ich bezahlte die bis dahin durchgeführte Behandlung, um am Abend erneut zurück zu kommen ...

Nach dem siebzehn-Uhr-Gebet, machten wir uns wieder auf den Weg zum Heiler um das Heilwasser, welches er angesetzt hatte abzuholen. Es bestand aus Blättern, Wurzeln und wer weiss was sonst noch alles drin war, feinsäuberlich abgefüllt in einer anderthalb-Liter Plastikflasche. Das ganze kostete mich glatt noch einmal eine Summe Geld, doch das konnte ich verkraften, Hauptsache es half.

Nach den Anwendungsinstruktionen machten wir uns auf den Heimweg. Ich war gespannt wie ein Pfeilbogen und wünschte mir nichts sehnlicher, als endlich Heilung. 
Wie mir geraten wurde, gab ich nun täglich einige Spritzer des Gebräus ins Waschwasser. - Und, tatsächlich es begann schnell Wirkung zu zeigen. Der Juckreiz verringerte sich spürbar und die Wunde wurde immer kleiner. Wow, ich war begeistert. Malick riet mir auch, nicht mehr so häufig ins Dorf zu gehen und wenn, dann immer ein Tuch über die Schultern zu tragen, welches die immer noch ein wenig sichtbare Stelle abdeckte. Ich fand das eher merkwürdig, doch ich konnte damit leben, wenn es denn zur Heilung beiträgt, also warum nicht und ich hatte viele schöne Tücher, die ich gerne benutzte. Auf meine Frage wofür das gut sei, meinte Malick nur: "Sie reden."

Na dann!

Die Flasche wurde leer und die Wunde war trotz täglicher Waschung, guter Fürsorge und fast nicht mehr ins Dorf gehen, noch nicht ganz abgeklungen und begann auch wieder leicht zu Jucken. 
"Hmmm", was nun? Also wieder zum Heiler? ... Ja, und so standen wir bald wieder bei diesem im Hof und er wiederholte das Prozedere von Neuem. Diesmal jedoch, riet er mir nebst Waschung, zusätzlich einen Grigri, den ich am linken Oberarm tragen sollte. Also ging ich mit Malick zu einem Marabout, welcher mir einen solchen anfertigte. Und, ich beschloss nach Anraten von Malick, überhaupt nicht mehr ins Dorf zu gehen. 

Auch bei diesem Genesungsversuch, ging es eine Weile gut. Leider aber nur wieder für kurze Zeit, dann kam der Juckreiz und die Wunde wollte sich nicht schliessen. Es war zum Verzweifeln, demotiviert ging ich erneut zum Heiler.

"C`est pas bon, non, non, non, c`est pas bon", wiederholte er sich andauernd. "Nein es ist wirklich nicht gut", sagte ich wütend. "Was soll ich denn noch machen?"

"Le Bleu, erklärte er mir. "Das wird dir sicher helfen", fuhr er weiter ... "Ach ja?" Ich schaute ihn fragend an, denn das war ein Waschmittel, welches man für weisse Wäsche benutzte, damit sie schön weiss blieb. War das sein voller Ernst? Hmmm ... Ich spürte wie Wut und Widerstände in mir aufstiegen, aber auch der innige Wunsch endlich diesen plagenden Juckreiz loszuwerden. Ich schaute ihn skeptisch an, dann blickte ich zu Malick, und beide schienen sich einig zu sein. Denn sie nickten zustimmend. 

Ich blieb ungläubig als wir auf dem Rückweg, in einer Boutique ein Beutelchen "Le Bleu" kauften ...

Nun kannst du dreimal raten was passierte ... Ja, genau. - Drei Tage lang, morgens und abends rieb mir Malick dieses blaue Pulver auf und um die Wunde. Und ja, es brannte höllisch, doch - es half. Nach drei Tagen war der Juckreiz weg, die Wunde nach einer Woche zu und kam niemals wieder. 

... Und! - hinterliess nicht einmal eine Narbe! - Heilung auf Afrikanisch :-)

Das war jetzt die Kurzfassung. In meinem nächsten Buch schreibe ich ausführlicher über solche Erlebnisse und sonstigen Ereignisse und Erfahrungen. 

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Hinter den Kulissen tanzen die Geister

9. 4. 2021

Kulturelle Kluften

        

Egal was ich tat oder sagte, je länger ich in Senegal lebte, desto mehr wurden mir die kulturellen, sprachlichen und religiösen Unterschiede bewusst. Ich verstand auch die Leute die weg wollten, zum Beispiel nach Europa. Nur, ich fühlte mich irgendwann nicht mehr verstanden, denn wirklich bereit sich zu dem anderen zu öffnen, war keiner. Und was Europa für jeden einzelnen von diesen Menschen bedeutete, konnte ich nicht nachvollziehen.
Ich bekam die Chance nach Afrika zu gehen, hier leben zu dürfen, was den meisten Senegalesen auf legale Weise nach Europa zu kommen vorenthalten ist, ausser eben zu heiraten. Ja, zu diesem Zweck sind weisse Frauen praktisch ;-)
Nur ist es nicht immer die beste Lösung ... Auch hier ist nicht alles Gold was glänzt. 

Quintessenz

Während ich meine Texte und Bücher schreibe und alles noch einmal durchlebe, frage ich mich schon; wie konnte ich mir das alles so lange gefallen lassen?

Wollte ich es wirklich nicht sehen?

Stand ich tatsächlich unter dem Einfluss der Geisterwelt?, deren Magie nicht zu unterschätzen ist.

Auch das mit dem Geld, ein ganz heikles Thema und umso wichtiger darüber zu schreiben, zu reden und aufzuzeigen. 

Wenn ich von hundert, tausend oder zehntausend CFA rede, dann ist das für mich als Schweizerin Peanuts. Hundert CFA sind ca. 0.25 Rappen, plus/minus. Der Durchschnittslohn eines Senegalesen, einer Senegalesin ist je nach Arbeit zwischen fünfundzwanzig- bis vierzigtausend CFA pro Monat. Und wenn ich mit fünftausend CFA (ca. zwölf Franken fünfzig Rappen) eine ganze Familie unterstützen kann, ist das toll. Doch es schürt auf Dauer falsche Hoffnung und verändert nichts.

Ich bekam oft zu hören: "Du hilfst gar nicht oder das ist doch überhaupt nicht viel Geld für dich." Was sollen solche Aussagen bewirken? Denn beides stimmte nicht. Für mich ist es, wenn ich dort lebe wohl viel Geld.

Und wollen wir wirklich in diesen Schablonen stecken bleiben? Für mich eine Frage der Perspektive und der Lebensart. Es geht mir persönlich darum Menschen auf Augenhöhe begegnen zu können und nicht in arm oder reich einzuordnen. Afrika hat mehr zu bieten als arme Leute die auf "gute" Europäer angewiesen sind. Aber dafür braucht es eine gute Vision, wohlüberlegte Handlungen und ein radikales Umdenken von beiden Seiten. 

Wie gehst du damit um? Kommt es dir bekannt vor? Möchtest du etwas (ver)ändern in und auf der Welt? Fange bei dir an!

Geh bewusster auf Reisen. Überlege dir welche Projekte du wirklich unterstützen möchtest ...

Hast du Fragen? Möchtest du das Buch "Hinter den Kulissen tanzen die Geister" bestellen? Schreibe mir gerne, ich freue mich auf dich. Hier geht es zum Kontaktformular 

Von Herzen Monika

Irgendwo im Nirgendwo

25. 3. 2021

          
Wir befanden uns auf dem Weg ins Dorf zu Verwandten von Ibrahima, einem guten Freund von mir. Der Morgen war noch frisch und angenehm kühl, also nutzten wir die Gunst der Stunde, denn wir hatten eine längere Reise vor uns.

Nach einem kurzen Frühstücks-Stopp, in einem typisch senegalesischen "Tangana", eine aus Brettern und Plastikblachen zusammengesetzte Baracke, in denen es die allerbesten Nescafés, Tees, und die wunderleckersten Sandwiches gibt, fuhren wir gestärkt und guter Dinge weiter. 

Bald darauf kamen wir zum ersten Kontrollposten. Nichts aussergewöhnliches, einfach Papiere zeigen. Wir stoppen und ein Beamter stolzierte breitbeinig auf uns zu. Ibrahima kurbelt die Fensterscheibe runter und hält auch gleich die Wagenpapiere bereit. Der Beamte nimmt sie, schaut alles in einer Seelenruhe an, kontrolliert Führerschein, Zulassung, Versicherung. Ein neugieriger Blick schweift ins Innere des Fahrzeugs.

"Aussteigen!", befahl er in einem groben Ton und kontrollierte in einer angespannten Ruhe weiter. Sicherheitsgurten, Feuerlöscher, Pannendreieck, alles da. Trotzdem lässt er sich ganz viel Zeit dabei, schnalzt immer wieder genervt mit der Zunge. Irgendetwas schien ihm nicht zu passen. 

Fragend schaue ich Ibrahima an: - "Sucht der was?" Ibrahima zuckt die Schultern und ermahnt mich, ruhig zu sein.  Der Beamte schnalzte wieder und wieder mit der Zunge, schaut mich an, und sagte zu Ibrahima gewandt: "Pass!"

Aha, wollte er meinen Pass sehen? Ich wollte ihm diesen geben, doch der Typ ignorierte mich kaltschnäuzig. Zuerst musste ich das Dokument Ibrahima geben, damit dieser es dem Uniformierten weiterreichte.

Halleluja, wie ist der denn drauf ... und ich dachte mir noch viel mehr dazu.

Meine weisse Haut weckte seine Neugierde. Er witterte Geld. Ich sah das Dollarzeichen in seinen Augen blinken. Auch Ibrahima durchschaute seine Absicht und ich merkte, dass er wütend war, sich aber nichts anmerken liess.

Angespannt freundlich; denn er weiss, was der Beamte im Schilde führte und was uns blühen könnte, wenn wir das Spiel nicht mitspielen. 

Obwohl Papiere, auch mein Pass und das Auto in Ordnung waren, liess der Mann nicht locker. Ruhig marschiert er ums Auto herum, und klopfte abschätzig mit einem Stock an den Pneus herum. Ich möchte etwas sagen, doch Ibrahima ermahnt mich erneut still zu sein. Die Situation schien wirklich ernst zu sein. Da ich nichts zu melden hatte, setzte ich mich ein wenig abseits in den Schatten, es war heiss geworden.

Ich spürte wie die Blicke des Uniformierten mir folgten, liess mir aber nichts anmerken. Ich hatte Durst.

Von meinem Schattenplatz aus sah ich, wie ein weiterer Uniformierter sich dazu gesellte. Er wirkte freundlicher, doch ich traute der ganzen Sache überhaupt nicht.

Ibrahima wandte sich an diesen: "Können wir jetzt weiter?" Sie beginnen zu verhandeln, doch der erste Beamte mischte sich andauernd rechthaberisch ein und will erneut die Wagenpapiere sehen. Das Spiel geht also weiter? 

"Mitkommen!" befahl der erste Uniformierte und zitierte uns in ein Betonhäuschen, das wahrscheinlich als Büro vorgesehen war sein sollte. Einige Beamte stiefelten, geschäftiger als der andere herum, doch in Wirklichkeit hatte keiner etwas zu tun. Deshalb haben sie wahrscheinlich auch so viel Zeit für uns? Der einzige der der wirklich etwas Schlaues tat, war der, welcher vor dem Gebäude auf einem Hocker sass und Ataya zubereitete. 

Mir war unwohl. Ibrahima sollte erneut seine Papiere ausbreiten, doch er weigerte sich. Was die Situation immer zäher machte. Ich bat ihn die verdammten Papiere einfach noch einmal auf den Tisch zu legen. Aber das verschlimmerte das Ganze noch mehr. Hinzu kam, dass einer der Uniformierten der hier herumhantierte, aus dem selben Dorf stammte wie Ibrahimas Mutter, also sozusagen ein Verwandter war, und jetzt eigentlich weiterhelfen sollte. Nur das tat er nicht. Er zeigte keine Spur von Kooperation. 

Sie haben ja alle Zeit der Welt. Es war Samstagnachmittag und es gab noch weniger zu tun als sonst. So vertrieben sich die Männer jetzt wahrscheinlich die Langeweile, an diesem unscheinbaren Ort mitten im Nirgendwo.

Ibrahima war wütend, wusste aber auch, dass das so ziemlich das Schlimmste wäre, jetzt auszuflippen, denn das könnte in dieser angespannten Situation mächtig ins Auge gehen. Es ging auch ohne ausflippen ins Auge. Der Beamte fühlte sich in seiner Position voll überlegen und nutzte die Sturheit von Ibrahima voll aus. Auch merkte er, dass ich bereit wäre ihm Geld zu geben, damit wir endlich weiter können. Ibrahima jedoch weigerte sich, diesen Leuten hier auch nur einen einzigen CFA (Währung in Westafrika) zugeben. Und es begann eine lautstarke Diskussion, denn jeder beharrte auf sein Recht. Was soweit führte, dass wir tatsächlich in ein Dorf auf einen "richtigen" Polizeiposten mitkommen mussten. Ich bekam die Kriese.

Das Polizeigebäude, ein eindrückliches, herrschaftliches Haus, wahrscheinlich noch aus der Kolonialzeit stammend, war umgeben von reifen Mangobäumen. An den Mauern entlang säumten sich farbenprächtige Bougainvilleas in Violett-, Weiss- und Pfirsichfarben. Und, vor dem Gebäude wuchs ein stämmiger, wunderschöner, üppig rot blühender Flammenbaum. 

Im ersten Moment war ich froh, hier gelandet zu sein, denn ich musste dringend aufs Klo. Nur in Anbetracht unserer ziemlich beschissenen Lage, konnte ich die Schönheit und die Wohltat dieses Ortes überhaupt nicht geniessen oder wertschätzen. Wir waren alle nur noch genervt.

Eigentlich wollten wir ja Verwandte besuchen und jetzt sitzen wir mit einem Bein schon fast im Gefängnis. Aber weswegen überhaupt?

Der Raum in den wir geführt wurden, war angenehm kühl, mit einem laut surrenden Ventilator an der Decke. Auf einem Stuhl hinter einem riesigen, klobigen Holzpult, sass ein Mann. Es war der Chef Höchstpersönlich. Mir war unwohl. Der Mann begrüsste uns wohlwollend und entpuppte sich als netter und höflicher Mensch, im Gegensatz zu den Beamten. Er bot uns an Platz zu nehmen, liess uns Wasser bringen und fragte sogar ob wir hungrig seien. Nur Ibrahima misstraute weiter und sagte aufgebracht, dass wir nicht zum Essen gekommen wären, sondern weiter wollen. Der Polizeichef beruhigte ihn schmunzelnd, "Ich verstehe." Er hatte etwas sachlich weises an sich, fast ein wenig Väterlich. Er war mir sympathisch. Nachdem sich die die Lage ein wenig beruhigt hatte, begann er mir ein paar Fragen zu stellen. Wollte wissen woher ich kam, wie es mir ginge, ob mir Senegal gefallen würde. Ich glaube es war ihm nicht recht das ich in seinem Land so respektlos behandelt wurde. 

Und fragte ein weiteres Mal ob wir etwas essen möchten. 
"Nein!", intervenierte Ibrahima. "Wir wollen gehen." Und wieder begann eine Verhandlung.

Hört das denn nicht mehr auf, was ist das Problem????

Ich hörte zu, verstand jedoch kein einziges Wort von dem was gesprochen wurde. 

"Sie können gehen Madame", hörte ich die Worte des Polizeichefs. Und  augenzwinkernd sagte er zu Ibrahima: "Du weisst wie es läuft ..." Ich traute meinen Ohren nicht und schaute fragend zu Ibrahima, der schon aufgestanden war. "Komm, wir gehen." Ich war paff. Was war passiert? 

Ich verabschiedete mich dankend. Draussen angelangt, wollte ich natürlich sofort wissen was der Grund für die plötzliche Einsicht war.

"Weil wir gar nichts gemacht haben, alles war in Ordnung. Nur die Beamten waren neidisch und wollten Geld. Doch sie wussten das sie im Unrecht sind. Auch ich habe Rechte in diesem Land, auch wenn ich Rastas trage und jünger bin.", war die Antwort von Ibrahima.  

"So und jetzt gehen wir in Ruhe etwas Essen, bevor die Reise weiter geht ..." :-) 

Lust auf mehr Geschichte von mir? In meinem Buch "Hinter den Kulissen tanzen die Geister" gibt es mehr zu Lesen!

Regenzeit auf Afrikanisch

17. 3. 2021

       

Endlich! Raus aus der Stadt. Wir befanden uns auf dem Heimweg von Ziguinchor zurück nach Abene. Die Sonne schien gleissend hell und alles war feucht. Es war früher Morgen doch die Hitze schon unerträglich. 
Es hatte die ganze Nacht in Strömen geregnet. Die Strassenzustände waren prekär bis gefährlich. Die Löcher welche vom Dauerregen mit Wasser aufgefüllt waren, sah man nicht mehr. Aber dank den befähigten Fahrkünsten unseres Chauffeurs, kamen wir gut und sicher voran.
Ich freute mich und war froh bald wieder auf dem Land und zu Hause zu sein. 

Kurz vor Kafountine jedoch erwartete uns eine unangenehme Überraschung. Die einzige Strasse, welche ins Dorf führte, war vom anhaltenden Regen unpassierbar geworden oder besser gesagt, sie hatte sich in einen Sumpf verwandelt. Ein Auto steckte schon mitten drin, die anderen wurden umgeleitet durch einen Nebenweg. 
Obwohl Weg schon übertrieben war, denn es erinnerte eher an einen Acker. Wie wir durch diese Brühe aus Dreck und Wasser kommen sollten war mir jetzt schon ein Rätsel, und wenn wir das schaffen sollten, würde das in meinen Augen an ein Wunder grenzen.

Ich war genervt von der Hitze und der Feuchtigkeit und hatte Hunger.
"Ich will essen", sagte ich trotzig. "Wir kommen hier nie durch", nervte ich weiter.
Es war Hauptverkehrszeit und die Buschtaxis und Sept-Places standen Schlange und sollten nun alle durch diesen immer matschiger werdenden Weg? Ich rollte nur noch die Augen ...

Aber tatsächlich, das Wunder geschah! Wir hatten es geschafft. Es war ein einziges Abenteuer das Auto hier durch zu manövrieren - aber, wir hatten echt den Weltklassechauffeur. 
Wie schlimm das Auto danach aussah, kümmerte in diesem Moment niemanden. Sobald wir im Dorf waren, würde es gewaschen werden.

Diese Situation wäre gemeistert. Aber soviel Glück hatte nicht jeder. Während wir über mehrere Umwege immer mehr Richtung Dorf fuhren, sah man Lastwagenanhänger randvoll mit Mangos beladen umgekippt an den Wegrändern liegen ... umgestürzt, weil die Strassenverhältnisse einfach so schlecht waren. Natürlich waren auch die Zustände der Pneus teilweise sehr fragwürdig. 

In der Regenzeit ist Mango-Hauptsession und die Früchte werden mit wuchtigen Lastwagen in den Dörfern der Casamance abgeholt und die Ernte wird bis nach Europa verschifft oder geflogen. Diese Mangos hier gingen jedoch nirgends mehr hin. Sie taugten höchstens noch zum Eigenverzehr ...

Das war wieder einmal eine Geschichte aus meinem Afrika-Repertoire :-)

Hast du Lust auf mehr Geschichten? Dann trage dich gerne in meinem kostenfreien Newsletter ein. 

Gerne darfst du auch mein Buch "Hinter den Kulissen tanzen die Geister" bestellen und lesen.

Und/oder gönne dir einen warmen, erdigen und wundervoll einhüllenden Duft aus Senegal. Tschurai!

Von Herzen einen zaubervollen Frühlingsgruss

Monika

 

Kreationen

6. 3. 2021

Bewegung erschafft Wunder!

       

Farben-Tanz

"Bewegung erschafft Wunder" ist der Titel meiner aktuellen brandneuen Bilder-Serie.

Während 10 Tagen poste ich Bilder und Fotografien von meinem künstlerischen Schaffen, vom Reisen und Schreiben und aus meinem täglichen Leben.

Einiges findest du hier, anderes auf meiner Facebook- Seite.

Meine Bilder und mein Buch sind käuflich und die meisten Bilder sind auch als Post/Kunstkarten erhältlich.

 

Mafé

15. 2. 2021

                     

Kulinarisches aus Senegal - Mafé

Heute durfte ich Gastköchin in der Gewürznote in Schaffhausen sein!

Et voila ... das Rezept

Reis oder Couscous mit Erdnuss-Sauce und Gemüse.

Gerne stelle ich dir eines meiner Lieblingsgerichte vor, viel Freude beim nachkochen. 

Zutaten für ca. vier Personen

vier mittelgrosse Kartoffeln, vierteln

drei Karotten in grössere Stücke, schneiden

zwei Süsskartoffeln, vierteln 

wer mag eine Aubergine (die Senegalesen nehmen Bitteraubergine), dritteln

ein halber Weisskohlkopf, noch einmal halbieren

zwei Knoblauchzehen, kleinschneiden

eine Zwiebel (ich mags lieber ohne) kleinschneiden 

Erdnussöl in einem grossen Topf erhitzen, alles geschnittene Gemüse, Zwiebeln, Knoblauch im Öl andünsten, Gewürze; Salz, Paprika, Chili (nach deiner eigenen Geschmacksschärfe) hinzufügen, mit einem Liter Wasser ablöschen, zwei bis drei Teelöffel Tomatenpüree hinzugeben, alles kurz aufkochen lassen. Zwei Esslöffel Erdnuss-Paste hinzufügen umrühren und alles zusammen zugedeckt ca. 45 Minuten bei gelegentlichem umrühren köcheln lassen. 
Die Sauce sollte sämig sein. Je nachdem nochmal Erdnuss-Paste oder Wasser dazuzufügen und ev nachwürzen.

In der Zwischenzeit Reis oder Couscous zubereiten.

In Senegal wird das Gericht mit Rind- oder Hammelfleisch oder Poulet gegessen, gelegentlich auch mit Fisch. Wenn du das auch möchtest - einfach Fleisch im Öl anbraten und mitkochen.

Bei Fragen zum Nachkochen darfst du mich gerne kontaktieren. Es ist ein relativ einfaches Gericht und nach zwei, drei Mal kochen sollte es sitzen. ;-)

Nun wünsche ich dir einen guten Appetit! Oder bon appétit :-)

von Herzen Monika 

Immer wieder Afrika

12. 1. 2021

Die Reise geht weiter ...

         

Wie du ja sicher schon weisst habe ich einen Teil meines Lebens auf einem anderen Kontinent, in einer mir zuerst ganz fremden Kultur gelebt. 

Diese Zeit in Westafrika hat mich in jeder Hinsicht geprägt und begeistert.

... irgendwann, nach vielen Erfahrungen damit, kam die Zeit wo zu viel nicht mehr passte. Vieles was mich lange so angezogen hatte, verlor seinen Glanz, wurde schal und eintönig. Zu viele Klischees bewahrheiteten sich - leider. Das war sehr schmerzvoll, denn ich wäre gerne für immer dort geblieben. 

Das Allermühsamste für mich als Europäerin war die Sache mit dem Geld. Das wollte ich sehr lange nicht wahr haben und hoffte immer, dass sich das eines Tages klären und ändern würde. Dieses Warten auf Veränderung war sehr zermürbend und traf nie ein. 

Vieles habe ich im Buch "Hinter den Kulissen tanzen die Geister" beschreiben.  

Sehr schweren Herzen kehrte ich in die Schweiz zurück, mit einer versteckten Hoffnung, irgendwann wieder nach Senegal zu gehen.

Das Ankommen in die Schweiz war kein einfacher Prozess aber es kehrte wieder mehr Ruhe und Klarheit in mein Leben ein. Auch zu erkennen, dass ich nicht für alles und jeden verantwortlich sein musste war sehr wohltuend. 

Aus all diesen Erfahrungen die ich in den vielen Jahren gemacht hatte, kristallisierten sich heraus, dass ich andere Frauen unterstützen möchte. Daraus habe ich zwei wundervolle Angebote kreiert.

Et voila ...

Das eine - ist meine - interkulturelle Lebensbegleitung für Frauen, Paare und Familien.

Andere Länder, andere Sitten und Gewohnheiten. Wie gehst du mit Menschen aus anderen Kulturen um. Möchtest du t einen Mann einer anderen Glaubensrichtung heiraten? Aktuelle Themen in der ganzen Flüchtlings- und Migrationswelt. Wo ganz andere Werte, Bedürfnisse, Vorstellungen usw.  herrschen.

Das zweite - praktische Lebenshilfe und -Begleitung für Frauen die nach Afrika auswandern wollen.

Ein nicht alltägliches Vorhaben, welches viel Mut, Beherztheit und auch einiges an Wissen voraussetzt damit du dich in einer dir fremden Kultur gut zurecht findest. 
Stolpersteine und Fettnäpfchen sind sicher nicht auszuschliessen. Diese gehören zum Abenteuer dazu. Es ist hilfreich, einiges im Voraus zu wissen um sich darauf vorzubereiten

Hast du Fragen zu diesen Themen?

Möchtest du eine Begleitung?

Sehr gerne bin ich für dich da. Sende mir deine Fragen schriftlich.

Danach biete ich dir mit einem kostenlosen 20 - minütigen Gespräch an, mich näher kennenzulernen.

Hab einen wundervollen Tag!

Von Herzen Monika, die immer noch in tiefer Verbindung mit diesem wunderbaren, farbenfrohen und klangvollen Land ist.

... ja, es geht weiter in Senegal. Ein Projekt steht an. Warten wir mal noch die Corona - Prognosen ab ... Ich halte dich auf dem Laufenden!

Entweder hier oder direkt per Mail oder Newsletter.