Happy 2022

3. 1. 2022

Gedanken

Ein neues Jahr hat begonnen 

Ein verrückendes Jahr ist gegangen

Viele Menschen hoffen auf bessere Zeiten

Werden sie kommen?

        

Während den Raunächten ist bei mir immer wieder ein Wort aufgetaucht - WAHL

Ich mochte das Wort sofort, es passt gut in diese verrückten Zeiten, denn eine Wahl öffnet neue Räume, bietet Möglichkeiten und gibt Weite dort wo es Eng ist.

Ja, ich kann wählen, immer, egal wie sich die Dinge zeigen und eine Situation ist.

Das war nicht immer so ...

Wenn ich auf mein Leben zurückblicke, würde das Wort wahrscheinlich eher Drama lauten.

Natürlich hatte ich viele schöne, spannende, wundervolle und vor allem sehr abenteuerliche Zeiten. Doch ich hatte das Flair auch die beglückendsten Momente in ein Drama zu verwandeln. Ziemlich anstrengend, das kannst du mir glauben.

Das Dumme daran ist nämlich, in einer Energie von Drama drehen sich die Dinge irgendwann nur noch im Kreis und nichts verändert sich längerfristig zum Besseren.

So richtig klar und bewusste wurde mir dies alles aber erst in den letzten paar Monaten. Ich hatte mich so an diesen Zustand gewöhnt. Drama gehörte zu meinem Leben.

Wenn du mein Buch "Hinter den Kulissen tanzen die Geister" gelesen hast, weisst du von was ich rede.

Jedoch lernte ich einiges aus diesen Herausforderungen und Erfahrungen, was mir in den vergangenen Monaten in diesen ganzen oft verwirrenden C- ups and downs - Zeiten, wirklich oft Halt und eine gewisse Gelassenheit gab, bei mir zu bleiben und mich nicht all zu fest beirren zu lassen. 

Und so wie es aussieht wird uns diese Situation sicher noch eine Zeitlang beschäftigt halten.

Die Frage ist, wie gehst du damit um und was machst du daraus?

Du hast die Wahl ... !

Hast du Lust aus dem Drama auszusteigen?

Hast du Lust auf ein Selbstbestimmtes Leben?

Wenn du bessere Zeiten willst, verändere dich!

Mach dir klar, was du wirklich willst in deinem Leben und dann wähle! Das ist einfacher gesagt als getan, ich weiss 

Wenn du Fragen hast, schreibe mir

Ich wünsche dir ein wunder-volles neues Jahr

liebevolle Begegnungen

spannende Projekte

gute Gesundheit

... und viele vielversprechende, tiefgreifende Wahlen, wenn du das willst

Wenn du Unterstützung möchtest, schreibe mir ein Mail, ich bin gerne für dich da!

von Herzen 

Monika

Bei der Töpferin

7. 12. 2021

Diarra

Eine gekürzte Geschichte aus meinem kommenden Buch "Trommeln der Nacht"

          

Im Nachbarsdorf lebte eine Töpferin, die ich unbedingt kennenlernen wollte. Ich war neugierig zu erfahren wie sie arbeitete. Aus diesem Grund machte ich mich eines Tages auf den Weg zu ihr, mit der Absicht meine Töpferkenntnisse aufzufrischen und zu vertiefen. Schnell fand ich heraus wo sie wohnte und obwohl ich der Wegbeschreibung folgte, hatte ich Mühe ihr Anwesen zu finden. Es lag einige Kilometer ausserhalb des Dorfes, eingebettet zwischen Bananenstauden, Mangobäumen, Zitronen-, Orangen - und Mandarinenplantagen. Es war heiss und der Weg sandig und staubig. Ziemlich verschwitzt und desorientiert stand ich irgendwann an dieser Abzweigung und wusste nicht mehr weiter. Sollte ich vielleicht lieber wieder zurück? Obwohl ich überhaupt keine Ahnung hatte ob ich den Weg nach Hause je wieder finden würde. Ich hatte mich hoffnungslos verlaufen. 

Ich lehnte mein Fahrrad an einen Termitenhügel und holte die Wasserflasche, welche ich wohlweislich eingepackt hatte aus meiner Tasche. Durstig trank ich den warmgewordenen Inhalt. Und jetzt? Irgendwie sah alles um mich herum gleich aus. Ich wusste das ich an einer Kreuzung abbiegen musste, doch diese hier war schon die Zweite. Ob ich an der Ersten falsch abgebogen war? Eigentlich nicht, ich folgte genau den Anweisungen. Hmmm. Von weitem sah ich ein Mädchen in Schuluniform. Erleichtert winkte ich ihr zu und rief: "Kay fi", was soviel hiess wie komm her. 
Sie marschierte auf mich zu und ich fragte sie nach dem Weg zu Diarra.
"C`est ma mère", lächelte sie mich an. 
Das Mädchen war auf dem Weg zur Schule, dennoch begleitete sie mich bis zu ihrem Wohnort. Es war Gott sei Dank nicht mehr sehr weit, trotzdem traf ich schweisstriefend bei Diarra ein. Als Dank für ihre Hilfe schenkte ich dem Mädchen einen Bleistift und eine Gummi. Sie freute sich und eilte damit beglückt in die Schule. 

Diarra war schon bei der Arbeit. Sie freute sich mich kennenzulernen. Ihr Wirkungsbereich war ein charmantes, mittelgrosses mit Bambusmatten eingezäuntes Openair-Atelier, welches von einem riesigen Cashewbaum überdeckt wurde und wohltuenden Schatten spendete. Sie bat mich darin Platz zu nehmen und schickte eines der Kinder, die um sie herumsassen mir frisches Wasser zu holen. Im Hof und im Atelier gackerte eine Schar Hühner und einige Truthähne umher, die im sandigen Boden nach Nahrung suchten. 

Ein kleiner Junge kam zurück mit einem Tonbecher kühlem Wasser, das ich in einem Zug leer trank. 
"Encore?", fragte er. Ich verneinte, gab ihm jedoch die meine Trinkflasche mit dem warmen Wasser drin und bat ihn mir diese frisch aufzufüllen. Mit der Flasche in der Hand sprang er wieder davon. 
Diarra fragte mich in einem guten Französisch: "Weisst du wie es geht?"
Mais biensur." Ich erzählte ihr, dass ich in der Schweiz viel töpfere und auch schon Ausstellungen damit hatte. 
"Ah bon, ce très bien", lachte sie und drückte mir gleich einen Klumpen Lehm in die Hände. 

Ich lernte viel von ihr. Während ich mich abmühte mit einer für mich total neuen Töpfertechnik, verwandelten ihre geschickten Hände den Ton in Leichtigkeit zu Schüsseln, Töpfen, Krügen, Teller, Duftlampen und Figuren jeglicher Art. Es faszinierte mich ihr zuzusehen.

Jeden Tag kam etwas Neues auf mich zu. Sie war nicht nur eine grossartige Töpferin, sondern gleichzeitig auch eine sehr weise Medizinfrau. So erfuhr ich während wir töpferten viel über Wurzeln, Blätter, Bäume und deren Früchte, Rinden, Harze und dessen Zubereitung. Bei welchen Krankheiten und Beschwerden was genommen werden konnte. Ich lernte einige Schönheitsrituale auf welche die Senegalesinnen grossen Wert legen ;-), viel über Räucherungen und noch vieles mehr. Sie hatte ein immenses Wissen. Am liebsten wäre ich täglich bei ihr gewesen. Doch der Weg war weit hin und zurück und zuhause gab es auch immer noch etwas zu tun. So entschied ich mich zwei, dreimal die Woche bei ihr zu sein ...

Ich hoffe die Geschichte hat dir gefallen :-) Es gibt noch mehr davon und bald kommt das Buch, wo alles viel ausführlicher beschreiben ist.

Und nun, geniess die Adventszeit und lass es dir gut gehen! 

Mein Weihnachtsritual: Täglich mindestens eine (oder mehrere) Kerzen anzünden, feine Düfte im Haus verbreiten, regt die Sinne an (ich nehme feines Tschurai dafür), gönne dir hin und wieder eine wohltuende Massage oder ein Bad und geh auch mal hinaus in die kraftvolle Natur!

Wenn du mehr über die Düfte wissen möchtest, Fragen zu Senegal hast oder mein Buch bestellen willst, kontaktiere mich gerne über das Kontaktformular

Hab eine zaubervolle Zeit

von Herzen Monika

Trommeln der Nacht

1. 12. 2021

Morgen Donnerstag den 2. Dezember bin ich von Karin Mayerhofer ins Radio-Studio Lora, in Zürich eingeladen worden. Ich darf aus meinem Buch "Hinter den Kulissen tanzen die Geister" und aus meinem kommenden zweiten Buch "Trommeln der Nacht" lesen.  

Die Sendung wird am Montag den 27. Dezember 2021 auf www.lora.ch ausgestrahlt.

Montag ist Frauentag und ich darf auch die Musik aussuchen. Ich bin voller Vorfreude und auch ein wenig aufgeregt ... 

Hier geht es zu einer kurzen Geschichte aus dem nächsten  "Buch Trommeln der Nacht"

Grande finale

        

Am Abend war der Abschluss des Festivals, wo gefeiert und getanzt wurde. Das wollte sich natürlich niemand von uns entgehen lassen und das es spät werden könnte war nicht auszuschliessen. 

Musste ich da wirklich hin?

Nach dem Essen ging es mir ein wenig besser, nur das Duschen war unangenehm. Das Wasser fühlte sich eisig und hart an auf meiner Haut und ich fror. Natürlich, es war auch schon Abend und viel Sonne hatte es heute wirklich nicht gegeben. Das konnte es sein, tröstete ich mich und hakte es als eine kleine Schlechtwetter Depression ab. Winter in Afrika. Es war Januar und die Abende waren kühl. Ich musste lachen, Winter in Senegal. Das war ja Nichts im Vergleich zum Winter in der Schweiz. 

Behutsam zog ich mich an, mein Körper schmerzte bei den Berührungen der Kleider. Ich ignorierte es und konzentrierte mich stattdessen auf einen stimmungsvollen gemeinsamen Abend, den wir haben würden. Dieser Gedanke erhellte meinen angeschlagenen Gemütszustand.
Doch welche Überraschung. Da hiess es: Ausverkauft! Ausverkauft? Tatsächlich, alle Billette für diesen Abend waren weg ...

Da standen wir nun und hatten den langen Weg vergeblich gemacht. Die Enttäuschung war gross. Nur bei mir nicht. Insgeheim war ich erleichtert. Genaugenommen hatte ich nämlich gar keine Lust im Getümmel all dieser fröhlich feiernden Menschen zu stehen und auf laute Musik hatte ich erst recht keinen Bock. Ich fühlte mich dünnhäutig und abgekämpft. Wäre ich doch gleich im Bett geblieben.
Wir standen noch eine Weile rum, quatschten mit denen die auch kein Ticket mehr bekommen hatten. Ein Joint machte die Runde während wir den Trommeln lauschten die nicht zu überhören waren.
"Dann können wir ja jetzt wieder zurück", verkündete ich entschlossen.
"Warum?", alle schauten mich erstaunt an.
" Was sollen wir hier noch, ich habe keine Lust herumzustehen. 
Am nächsten Tag war ein Ausflug durch die Mangroven zu die Vogelinseln geplant und wir mussten alle früh aufstehen. Also entschieden wir, uns auf den Rückweg zu begeben.

Aber - auf dem Heimweg befand sich diese lauschige Dschungelbar nicht weit vom Meer entfernt, die uns wie magisch zu einem Schlummertrunk lockte. Musste das sein? 
Da die meisten am Konzert waren und wir die einzigen Gäste zu sein schienen, kehrten wir ein. Es war erholsam ruhig hier. Wir sassen im Garten unter diesem einzigartig verzaubernden Sternenhimmel den es nur in Afrika gibt. Lauschten von Ferne den Klängen aus dem Dorf. Die Grillen zirpten einladend. Was für ein reizvoller Abend, sogar das Meer hörte man flüstern. 

Trotz Müdigkeit genoss ich den berauschenden Abend und flirtete mit Jali. Schon seit dem ersten Abend spürte ich eine starke gegenseitige Anziehung. Da ich aber auch wusste, was das zu bedeuten hatte, ich war ja verheiratet und die meisten der hier Anwesenden kannten Malick. Obwohl von der Ehe nicht viel übrig geblieben war. So nahm ich mir das Recht heraus zu flirten ohne mir weiter den Kopf zu zerbrechen und wie erwartete wurde es spät und später. Hier früh schlafen zu gehen, war wirklich eine Herausforderung. Es wurde einfach jedes Mal gemütlich.  
Irgendwann brachen wir aber dann doch auf ...

Afrika - Feeling

24. 11. 2021

Vom Schreiben, Büchern und Feedback

        

Ja, manchmal kann schreiben eine ganz schön herausfordernde, einsame Angelegenheit sein und die Decke fällt einem fast auf den Kopf.

Aber! - Dann erreichen mich immer noch solche Feedbacks:

"Liebe Monika, ich habe gerade dein Buch fertig gelesen und muss sagen, es war wirklich sehr spannend. Super wie du geschrieben hast, so amüsant. Hat mir sehr gefallen. 

Ich habe auch Erfahrungen  mit Geistern gemacht, habe deshalb ein wenig gezögert mit lesen. Doch diese Dosis im Buch war gerade richtig für mich ;-)

Ich freue mich aufs nächste und bin gespannt"...

Liebe Grüsse Ann

Da hüpft mein Herz und meine Inspiration schlägt Purzelbäume :-) Voll motiviert setze ich mich nun wieder an den Schreibtisch um Angefangenes zu beenden.

Ja, solche Feedbacks tun einfach gut!!

... und mein nächstes Buch ist kribbelig, es will raus :-) 

Ich bin auch kribbelig glaub mir und ich verrat jetzt einfach nichts. Irgendwie weiss ich noch gar nicht was ich sagen soll ...

In aufgeregter Vorfreude

Monika

 

November - Feeling

15. 11. 2021

        

November

Draussen ist es kalt, nass und nebelverhangen 

Das Tageslicht wird kürzer, die Nächte länger

Goldgelbes und braunes Laub säumt die Wege und raschelt unter den Füssen

Glühwein und Maroni, vielleicht schon die ersten Weihnachtsguetzli  entzücken die Gaumenfreuden

Eingehüllt im warmen Mantel, mit Kappe, Schal und Handschuhen, freut man sich bald wieder drin in der gemütlichen Stube zu sein

Zeit für sich zu nehmen, verwöhnen mit Kerzen, verführerischen Bädern und die Wohnung in wärmend würzige und erdende Düfte zu hüllen 

Tschurai - wundervolle, wohlriechende Düfte aus Senegal. Tief und sinnlich, für erholsame Stunden 

Jetzt bei mir zu bestellen www.kunst-voll.info 

Ich wünsche dir von Herzen eine freudige Vorweihnachts Zeit! Raus aus der Hektik. 

Steig für einen Augenblick aus dem Drama der Welt aus, atme tief durch, lausche und stelle Fragen

Was ist sonst noch möglich?

Es gibt sooo viel mehr auf dieser Erde! Schau genau und staune

In Liebe 

Monika

Hinter den Kulissen tanzen die Geister

29. 9. 2021

       

In Senegal ist es gang und gäbe mit den Geistern zu leben und zu kommunizieren. Für uns haben Geister eher etwas erschreckendes oder abschreckendes. Sobald man dieses Thema erwähnt, verdrehen die Leute entweder ungläubig die Augen oder sie machen sich darüber lustig. Für andere wiederum ist es nervenkitzelnd und faszinierend. 

Für mich war und ist es ein sehr faszinierendes Thema, doch war es letztendlich auch ein Grund, weshalb ich aus Afrika zurück in die Schweiz kehrte ... 

Hinter den Kulissen tanzen die Geister

Obwohl wir in der modernen Welt die Diskussion um schwarze Magie genau so behandeln wie die imaginären Freunde unserer Kinder, (sprich, wir nehmen es nicht ganz so ernst) herrscht in vielen Ländern Afrikas noch sehr deutlich der Glaube und die Überzeugung an Schwarze Magie.

Mir lässt dieses überaus spannende und vielseitige Thema keine Ruhe ;-). In meinem nächsten Buch "Trommeln in der Nacht" tauche ich mehr und tiefer in den afrikanischen Alltag ein und erzähle viele Geschichten darüber, wie es sich mit Geistern lebt und natürlich geht es nicht nur um Schwarze Magie. 

... und, es gibt ja auch bei uns Geister und Dämonen aber das weisst du ja schon :-)

Im Oktober dreht sich alles um die Geister ... Halloween und vieles mehr. Sei gespannt und freue dich ;-)

Herzlichst Monika

Das Abenteuer deines Lebens

17. 8. 2021

        

Das Leben will Aufmerksamkeit! Welche Aufmerksamkeit gibst du ihm?

Zum Beispiel, indem du rechtfertigst das etwas so und so ist und du eh nichts ändern kannst. 

Oder du vergleichst dich mit anderen, die es scheinbar besser haben als du und weisst auch schon warum sie es besser haben als du? 

Du kreierst immer, die Frage ist nur was ...

Tagtäglich erzählen wir uns Geschichten, über uns, über andere, über das Leben.

Passt deine Geschichte noch zu dir? 

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man sich an ein "kleines" Leben gewöhnen kann. Man redet sich ein wie gut man es ja eigentlich hat, dass man nicht immer alles haben kann und wenn dann die Kinder aus dem Haus sind, dann ....

Der Mann spielt auch nicht mehr so mit im Lebensspiel, doch Frau (er)findet viele plausible Geschichten warum man (noch) nichts ändern kann, weil .... 

.... und irgendwann sind wir an dem Punkt angekommen, wo man sich arrangiert hat und man vor lauter Arrangement sich überhaupt nicht mehr getraut, grösser, kühner und frecher zu denken, geschweige denn zu handeln. 

Ui, habe ich ins Schwarze getroffen?

Möchtest du das ändern? Willst du ein grösseres Leben als bisher? Ein Abenteuer? Mehr Freude?

Stelle andere Fragen!! Zum Beispiel: Wie kann es jetzt besser werden? Was ist hier noch alles möglich?

Gerne bin ich für dich da! Ich begleite und inspiriere dich im Abenteuer deines Lebens!

Auf was wartest du noch? Das Abenteuer deines Lebens erwartet dich!

Herzlichst Monika

Senegal special

6. 7. 2021

Let`s talk about culture!

Am Donnerstag 22. und 29. Juli zoomen wir uns nach Senegal/Westafrika ;-)

Hurra! Internet machts möglich!

Sei mit an Bord und erlebe zwei spannende und heisse Abende der ungewöhnlichen Art!

Wir treffen uns um 20 Uhr im Zoomraum. 

         

Planst du gerade eine Reise nach Senegal?

Oder interessierst du dich einfach für dieses Land und du möchtest mehr über die Menschen und die Kultur erfahren?

Hast du vielleicht Heimweh danach, wie ich manchmal, weil du schon lange nicht mehr dort warst?

Oder du möchtest dieses Teil von Afrika schon lange besser kennenlernen?

Dann bist du an einem oder am besten gleich an beiden Abenden herzlich willkommen. 

Wir sprechen über über Fettnäpfchen, Klischees, Stolpersteine und Missverständnisse, die einem begegnen, wenn eine(r) eine Reise nach Afrika tut ...

Ich erzähle dir Geschichten aus meinem Leben während ich in Senegal lebte und beantworte deine brennendsten  Fragen. 

Ich gebe Tipp und verrate Tricks wie du souverän deine Reise/Ferien in diesem Land verbringen kannst.

Wenn du Lust hast auf einen spannenden, kulturerweiternden Austausch, melde dich gleich an. 

Die Investition für einen Abend: Fr. 22.- / Euro 22.-

Bei Fragen wie Zoom funktioniert und wie du eintreten kannst, findest du hier.

Bei Fragen zur Anmeldung kontaktiere mich.

Ich freue mich jetzt schon auf dieses besondere Erlebnis!

Herzlichst 

Monika

Wundersames Tschurai

21. 5. 2021

Gerade aus Senegal eingetroffen! 

                                              

                 

Mmmmhhhh, das durftet in meiner Wohnung ... Unwiderstehlich!!

Nun bin ich fleissig am abfüllen der Gläschen, damit sie bald bei dir landen und den wundervollen Duft bei dir ausbreiten können.

Lass dich ein wenig verzaubern im Alltag hektischen ;-)

Tschurai, gibt es in vielen möglichen Varianten von sinnlich würzig, einhüllend wärmend, exotisch herb und ist sehr erdend und beruhigend.  

In Senegal wird mit Tschurai Liebeszauber gewirkt, böse Geister ferngehalten oder das Glück heraufbeschworen. 

Man findet die Düfte als Blätter, Hölzer, Rinden, Harze und Wurzeln auf alles Märkten in Senegal. Je nachdem wofür es gebraucht wird, gibt man noch auserlesene Parfums dazu, was einen sehr einzigartigen Duft entwickelt beim räuchern. 

Hast du Lust bekommen einen oder mehrere dieser wundersamen Düfte auszuprobieren? Lass es mich wissen und schreibe mir gerne über das Kontaktformular

Herzlichst Monika

Hinter den Kulissen tanzen die Geister

12. 5. 2021

Die Fetischpriesterin

         

Nach einem abendlichen Streit mit Malick, verschwand mein Handy spurlos. Bis wir das jedoch bemerkten, war es morgen geworden. Für mich war der Fall sofort klar, ich hatte es vor lauter Drama draussen liegen lassen und so wurde es wahrscheinlich in der Nacht gestohlen. Malick sah das genau so und hatte auch gleich einen Schuldigen. Er schob die Tat unserem Nachbar Abdoulaye in die Schuhe und sagte ihm das noch vor dem Frühstück geradeaus ins Gesicht. Wie er darauf kam, war mir nicht ganz klar, doch Malick hatte so seine ganz eigenen Definitionen, von, warum etwas so ist wie es ist. 

Logischerweise wurde der Nachbar ziemlich wütend, was ja auch kein Wunder war, bei solchen Anschuldigungen und stritt natürlich alles ab. Malick jedoch war felsenfest überzeugt von seinen Behauptungen und erfand die haarsträubendsten Geschichten dazu. Es kam soweit, dass Abdoulaye zum Chef de Village ging, um uns anzuzeigen. Ja, auch mich, denn es handelte sich um mein Handy, welches verschwunden war und ich auch gerne wieder zurück haben wollte. Aber sicher nicht auf diese Weise und hoffte, wir könnten das unter uns regeln. Schliesslich war ja nicht bewiesen, dass der Nachbar es hatte.

Zu spät. Der Dorfchef kam und es wurde den ganzen Morgen verhandelt und gestritten, leider ohne befriedigendes Ergebnis. Da sich die Männer nicht einigten, erklärte der Dorfchef, dass wir eine Busse bezahlen und mit einer Strafe rechnen müssten, wenn weiterhin ungeklärte Anschuldigungen gemacht würden.
Darauf hatte ich nun wirklich keinen Bock und Malick versetzte es noch mehr in Rage, so überzeugt war er von des Nachbarn Schuld. 

"Lass gut sein.", versuchte ich ihn zu beruhigen. Ohne Erfolg! Er wollte nicht einsehen, dass er auch im Unrecht sein könnte und kam wieder mit seinen `die anderen sind Eifersüchtig- und Neidisch-Geschichten hervor`, die mir langsam aber sicher auf den Sack gingen. Er verstrickte sich so sehr in diese Story hinein, dass sie fast glaubwürdig wurde.
Wütend meinte er: "Du hast keine Ahnung wie schlecht die Leute hier sind." Weiter erklärte er, dass er nun das Problem `senegalesement` regeln würde. Was er genau damit meinte, war mir nicht ganz klar. Doch seine Lösungen waren immer sehr kreativ und erfinderisch. Bei meinem nachhaken, erzählte er mir von einer Fetischpriesterin, die er aufsuchen wollte. Ich wurde hellhörig. Bei einer Fetischpriesterin war ich noch nie. Hatte ich doch Bekanntschaft mit Heilern und Marabouts gemacht, fehlte mir diese Erfahrung. Ich wurde immer neugieriger und wollte mehr darüber wissen. 

Malick tat geheimnisvoll bei seiner Geschichte und sagte, er müsse die Frau zuerst ausfindig machen, da sie in einem anderen Dorf lebe und er keine genaue Adresse habe. Natürlich fand er das ruck zuck heraus, schliesslich wollte er ja beweisen, dass Abdoulaye das Handy geklaut hatte. Also plante er eine Reise für den nächsten Tag ins Dorf der Fetischpriesterin ...

Fortsetzung folgt ...

Mehr Geschichten aus meinem Leben in Afrika findest du im Buch "Hinter den Kulissen tanzen die Geister" Über Geld, Glaube und Magie auf Afrikanisch

Viel Freude beim Lesen!

Herzlichst Monika

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